Die Zweitliga-Footballer der Elmshorn Fighting Pirates schippern weiter souverän durch GFL 2-Gewässer und konnten auch den sechsten Angriff dieser Saison erfolgreich abwehren.

Das Team von Headcoach Jörn Maier gewann im Krückaustadion vor 688 Zuschauern deutlich mit 62:14 (14:0, 28:7, 13:7, 7:0) gegen die Langenfeld Longhorns. „Grundsätzlich haben wir in allen Mannschaftsteilen überzeugt. Wir waren in der Offense sehr variabel und der Matchplan für die Defense hat absolut funktioniert“, sagte Maier.

Dabei gab es vor dem Duell noch schlechte Neuigkeiten: Die Offense-Line der Piraten musste auf Leistungsträger Robin Fensch verzichten, der sich gegen Solingen in der Partie zuvor eine Ellenbogenverletzung zugezogen hatte. „Wir hatten zunächst noch Hoffnung, dass er vielleicht auflaufen kann. Aber dann ging es eben leider doch nicht“, so Maier. Für Fensch lief Ilias Maragos auf.

Trotz der Verletzungsprobleme trumpften die Piraten auf: Den ersten Elmshorner Touchdown steuerte Runningback Khairi Dickson bei. Der US-Amerikaner lief gemeinsam mit dem Ball über 33 Yards in die gegnerische Endzone. Kicker Sören Becker zeigte beim PAT keine Nerven (7:0), Die Angriffsmaschine der Piraten lief schnell auf Hochtouren: „KD“ erhöhte aus einem Yard, Becker traf ebenfalls (14:0).

Im zweiten Quarter passte Quarterback Ryan Sample auf Tight End Levi Kruse – das Spielgerät wurde ihm aus gut elf Yards geliefert (21:0). Dann bediente der US-Spielmacher seinen Wide Receiver Nassim Amroun (29 Yards, 28:0). Zuvor hatte die Elmshorner Defense für einen Fumble beim Gegner gesorgt. Der Gastgeber hatte die Rinderherde aus Nordrhein-Westfalen gut im Griff – Receiver Benjamin Mau griff sich einen 27-Yards-Pass von Sample und brachte im Verbund mit Becker einen Zwischenstand von 35:0 aufs Scoreboard.

Erst dann gelang Langenfeld der erste Touchdown, einen Run über 18-Yard konnte die Piraten-Defense nicht verhindern (35:7). Mit einem Fieldgoal wollte der Gegner dann wenig später erneut punkten, es blieb beim Versuch. Ebenso, als Longhorns-Quarterback Jarvis McClam den Ball zu einem Mitspieler werfen wollte und der Elmshorner Defensive Back Brandon LeBeau das Spielgerät abfing. Teamkollege und Tight End Leif Albrecht sicherte dann ein Sample-Zuspiel über elf Yards – Becker machte den komfortablen 42:7-Halbzeitstand perfekt.

Nach der Pause versuchte es der Gegner mit einer Umstellung. Der lauffreudige Quarterback McClam, die größte Offensiv-Waffe der Langenfelder wurde von den Piraten optimal in Schach gehalten, wechselte auf die Wide Receiver-Position, Jonas Schmelzer leitete nun die Angriffe ein. Dieser konnte sich mit einem Pass über 22 Yards in die Pirates-Endzone empfehlen (42:14). Doch den Großteil der Glanzpunkte setzten weiterhin die Freibeuter: Sample schickte einen Pass über 90 Yards auf die Reise, Wide Receiver Diego Sanchez fing den Ball (49:14). Dann konnte Defensive Back Robby Kendall mit einem Fumble-Return-Touchdown über 40 Yards etwas für seinen Statistikbogen machen. Der Extra-Punkt landete nicht im Ziel (55:14). Defensive End Giovanni Nanguy hatte wenig später einen verloren gegangenen Ball gesichert– und einen Fumble-Fleißpunkt mehr auf dem Konto.

Im letzten Quarter sprintete Runningback Clifford Laukens über 26 Yards und konnte in der Endzone jubeln – Becker erhöhte auf 62:14. Auch die Elmshorner wechselten dann auf der Quarterback-Position: Allrounder LeBeau verschaffte Sample eine Schaffenspause. Für einen weiteren Elmshorner Touchdown reichte es zwar nicht mehr, aber der US-Amerikaner machte seinen Job durchaus ordentlich. „Außer der Tatsache, dass wir wieder einmal viel zu viele Strafen kassiert haben, gibt es nichts zu beanstanden“, so Maier, der gleichzeitig aber auch der hochmotivierten Defense nicht zu viel von dem momentan an den Tag gelegten Eifer wieder nehmen möchte.

Nach gut zwei Wochen Pause folgt der American Day des Spitzenreiters der Nordstaffel. Zu Gast ist der Lokalrivale Hamburg Huskies. Kickoff am Sonntag, 30. Juni, ist um 16 Uhr, Einlass 14:00 Uhr.

Text: PR Elmshorn Fighting Pirates - Fiete Möldenstein

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