Seit nunmehr über zwei Jahrzehnten ist Robert Huber Präsident des AFVD, dem deutschen Dachverband für American Football. In den vergangenen Monaten ist allerdings die Kritik an dem Kommunalpolitiker und Rechtsanwalt immer lauter geworden. Die Initiative “RESTART21“ hat kürzlich schwere Vorwürfe erhoben. TOUCHDOWN24 hat nachgefragt und dem deutschen Football-Oberhaupt in einem Interview die Möglichkeit gegeben, sich zu diesen Themen zu äußern.
AFVD-Präsident Robert Huber im Panik-Modus? Alexander Sperber greift nach der Macht? Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie der Ball schon länger nicht mehr durch die deutschen Football-Stadien fliegt, auf Sport-politischer Ebene erlebt Football-Deutschland samt seiner Protagonisten stürmische Zeiten. TOUCHDOWN24 hat mit Andreas Kegelmann von RESTART21 gesprochen, um herauszufinden, wo der Schuh am meisten drückt und was sich unter Sperber als möglicher Huber-Nachfolger ändern würde.
Es wird ungemütlich für Robert Huber, Präsident des deutschen Football-Dachverbandes AFVD. Die von Alexander Sperber angeführte Vereinigung “RESTART21“, die sich zum Ziel gesetzt hat, den deutschen Football transparent zu gestalten, zu reorganisieren und das langjährige Oberhaupt Huber als AFVD-Präsidenten abzulösen, hat zum öffentlichen Rundumschlag ausgeholt.
Es sind schwere Zeiten für das Präsidium des AFVD. Nicht nur das sich mit RESTART21 eine Initiative formiert hat die den Austausch des gesamten Präsidiums inklusive des Präsidenten Robert Huber fordert, nein, mit der Vorstellung der European League of Football kurz ELF, bekommt der Verband und die GFL auch gleich noch eine neue Liga vor den Latz geknallt. Als ob die Covid19 Pandemie nicht schon genung Kraft und Anstrengungen gekostet hätte.
Mit Ulrich Kramer komplettiert die Initiative „RESTART21“, die sich für die Absetzung und Neubesetzung des AFVD-Präsidiums einsetzt, das eigene, neue fünfköpfige Team, das den Verband in Zukunft anführen möchte. Das Gründungsmitglied der Bremerhaven Seahawks setzt vor allem auf seine jahrelang aufgebauten Beziehungen zu einigen Profiligen weltweit und möchte seine Kontakte nutzen, um den Bereich Sponsoring in Zukunft voranzutreiben.
Der American Football in Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Neben dem wachsenden Unmut gegen den Dachverband und seinem aktuellen Präsidium hat sich nun unter dem Namen "HESSEN - FOOTBALL - ZUSAMMEN - eine Initiative gebildet, die sich gegen die Arbeit des Landesverbandes Hessen, dem AFVH, richtet.
Seit gestern ist es offiziell: es soll eine neue Football-Liga in Europa geben, die „European League of Football“, kurz „ELF“. In dieser Liga sollen sechs Mannschaften aus Deutschland, sowie ein Team aus Polen teilnehmen. Ein achtes Team wird wohl ebenfalls noch einsteigen. Der Spielplan überschneidet sich mit dem der German Football League und die ELF ist eine vom Verband (AFVD) unabhängig geführte Liga unter der Leitung von Commisioner Patrick Esume und Geschäftsführer Zeljko Karajica. Die German Football League hat auf ihrer Seite bereits ein Statement veröffentlicht und sich grundsätzlich kritisch gegenüber den Plänen ausgesprochen.Selbstverständlich hat sich auch die Gruppe RESTART21 mit dem Thema auseinander gesetzt, welches eine extrem hohe Bedeutung für den potentiellen, neuen Bundesvorstand hätte.
Der Ligavorstand der German Football League (GFL) hat mit Interesse zur Kenntnis genommen, dass sich mit der European League of Football (ELF) eine Football-Profiliga in Europa mit Sitz einer Zentrale in Hamburg in Gründung befindet.
Die Finanzen des AFVD´s und den damit verbundenen GmbH´s sind schon seit einigen Jahren ein heißes Thema in der deutschen Football-Szene. Nicht nur, weil das Interesse an diesem Aspekt der Verbandsarbeit immens gewachsen ist, hat sich die Initiative zur Ablösung des derzeitigen Bundesvorstands, einen absoluten Fachmann ins Boot geholt. Heiko Pawils ist nach Alexander Sperber, Andreas Kegelmann und Stephan Bertsch das vierte Mitglied von RESTART21, das sich zur Wahl aufstellen lassen möchte.
Nachdem in der vergangenen Woche mit Alexander Sperber einer der Initiatoren der Bewegung „RESTART21“ vorgestellt werden konnte, dreht sich diese Woche alles um zwei der fünf Kandidaten für das AFVD-Präsidium, das nach Möglichkeit im ersten Quartal 2021 mit neuen Personen besetzt werden soll.

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