Wer den American Football in Deutschland über die letzten Jahre aufmerksam beobachtet und verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass seit Jahren eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Arbeit des derzeitigen AFVD-Präsidiums (American Fooball Verband Deutschland) zu verzeichnen ist. Mit "RESTART21" hat sich nun eine Gruppierung gebildet, die eine Alternative zum derzeitigen Hauptverband bilden will.
Am vergangenen Sonntag fand die in Frankfurt geplante Versammlung der Vereine der Bundesligisten im AFVD in Form einer Web-Konferenz statt. Formale Beschlüsse waren somit nicht möglich, die Vereine votierten aber für die Fortsetzung des im September vom Ligadirektorium aufgezeigten Weges und für die Einsetzung eines Ligavorstands.
Vorletzte Woche haben der American Football Verband Deutschland (AFVD) und die German Football League (GFL) veröffentlicht, dass der GFL1 und GFL2 durch veränderte Strukturen mehr Mitsprache und mehr Verantwortung übertragen werden soll. Dazu wurden Christoph Wolk und Jürgen Gehrke ein paar Fragen gestellt.
Martin Hanselmann gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten des deutschen American Footballs. Zwischen 1982 und 1993 zunächst als Spieler, später aber auch als Trainer und Funktionär.
Die German Football League (GFL) sowie die German Football League 2 (GFL 2) sollen innerhalb des American Football Verbandes Deutschlands (AFVD) künftig mit einer eigenen Struktur entsprechend ihrem Stellenwert als „Aushängeschilder“ Football-Deutschlands gestärkt und mit mehr Mitverantwortung ausgestattet werden.
Der deutsche American-Football-Dachverband AFVD hat nach Informationen von TOUCHDOWN24 neue Posten vergeben.
In aller Munde – ob nun positiv oder in letzter Zeit vermehrt negativ – der American Football Verband Deutschland e.V. (AFVD).
Es findet kein Spielbetrieb in der German Football League in 2020 statt! Eine Nachricht wie ein Paukenschlag als Abschluss einer durchaus langen und in Teilen höchst emotional geführten Diskussion im Football-Deutschland 2020.
Der deutsche Football befindet sich einmal mehr in einer schweren Krise. Dass es so weit gekommen ist, dass sich mehrere Teams in einer gemeinschaftlichen Aktion gegen einen aktiven Spielbetrieb entschieden und insgesamt 10 von 16 Vereinen für eine Meisterschaft der höchsten deutschen Spielklasse nicht zur Verfügung stehen, hat auch Gründe, die über die Frage "spielen oder nicht" hinausgehen - es ist längst ein Politikum geworden und eine Rebellion gegen das Gebahren des Dachverbandes AFVD.
Am Mittwoch hat der AFVD die angepasste Bundesspielordnung und das neue Lizenzstatut verschickt. Das sorgte jedoch bei den Vereinen in der GFL und GFL2 für großen Frust, denn die Absprachen wurden nicht eingehalten. In einer Telefonkonferenz wurde am Freitagabend über das weitere Vorgehen diskutiert.

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19.10.2020 GFL TOUCHDOWN24 Redaktion

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