RESTART21 fühlt sich bei Huber an Trump erinnert RESTART21 fühlt sich bei Huber an Trump erinnert

Pamphlet: Restart21 vergleicht Robert Huber mit Donald Trump

geschrieben/veröffentlicht von/durch  Dirk Kaiser 13.01.2021
Es wird ungemütlich für Robert Huber, Präsident des deutschen Football-Dachverbandes AFVD. Die von Alexander Sperber angeführte Vereinigung “RESTART21“, die sich zum Ziel gesetzt hat, den deutschen Football transparent zu gestalten, zu reorganisieren und das langjährige Oberhaupt Huber als AFVD-Präsidenten abzulösen, hat zum öffentlichen Rundumschlag ausgeholt.

In einem frei zur Verfügung stehenden Download greift RESTART21 etliche Maßnahmen des AFVD-Präsidiums der vergangenen Wochen und Monate massiv an. Bei der Maßnahme, dass Huber die Wahlen zum Vorsitz im hessischen Football-Landesverband aufgrund der Corona-Pandemie vertagt und einen neuen Termin offengelassen hat, scheut RESTART21 selbst den Vergleich zu den Machterhaltungsinstrumenten des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump nicht. So schreibt die Organisation: “Das ganze erinnert an Donald Trump, der mit allen Mitteln versucht hat, eine Briefwahl zu verhindern, weil ihm klar war, dass seine Amtszeit zu Ende geht.“ Ein harter Vorwurf von Seiten RESTART21.

Des Weiteren greift der Zusammenschluss etliche Verlautbarungen des Verbandes auf und legt die für RESTART21 wahren Beweggründe für manche Entscheidung und Veröffentlichung dar. So wird unter anderem ein proaktiv verfasster Tätigkeitsbericht des AFVD angeprangert. So steht in dem Dokument: “Verglichen mit dem Jahresprogramm eines durchschnittlich aktiven Footballvereins waren die im Bericht aufgeführten Sitzungen, Events und Tätigkeiten sehr überschaubar. Nimmt man die gern immer wieder gestreute Aussage hinzu, die Arbeit des Verbandspräsidenten sei eine Vollzeitbeschäftigung, ergeben sich deutliche Diskrepanzen. Generell schmückt man sich im Bericht gerne mit Erfolgen oder der Anzahl der Mitglieder im AFVD. Allerdings beruhen diese Ergebnisse nahezu ausschließlich auf der Arbeit der Vereine vor Ort und nicht auf der des AFVD-Präsidenten.“

"'Gschmäckle'“, wenn die Anteile dieser GmbHs mehrheitlich dem AFVD-Präsidenten als Privatperson zugesprochen werden.“

Weitere Angriffsziele sind der Umgang und die Informationspolitik des Verbandes in Sachen Corona oder die weiterhin offenen Fragen, welche Ungereimtheiten zwischen AFVD und dem Weltverband IFAF vorlagen, die zur internationalen Isolation der deutschen Football-Nationalmannschaft geführt haben. In den Punkten “Bundesfördermittel“ verweist RESTART21 auf den Kostenfaktor der “Verwaltung“ und wagt beim Thema “Kapitalgesellschaften“ einen Frontalangriff. So sollten aus Kapitalgesellschaften erzielte Gewinne “allein dem Footballsport zugutekommen und nicht in die Tasche des Geschäftsführers fließen.“ RESTART21 schreibt: “Darüber hinaus ist es ein Unding und hat mehr als nur ein „Gschmäckle“, wenn die Anteile dieser GmbHs mehrheitlich dem AFVD-Präsidenten als Privatperson zugesprochen werden.“

Der Fehdehandschuh seitens RESTART21 ist spätestens mit dieser Veröffentlichung in den Ring geworfen. Man darf gespannt sein, in welcher Form Huber und der AFVD reagieren werden.

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