Hitzeschlacht im gut besuchten Berliner Poststadion - Fotocredit: Kiel Baltic Hurricanes

Es sollte der zweite Sieg für die Kiel Baltic Hurricanes und damit auch der direkte Tabellenplatztausch mit den Berlin Adlern werden. Doch das Spiel vor der Sommerpause bei gut 32 Grad im heißen Berliner Poststadion entwickelte sich zu einer zähen Partie aus Sicht der Kieler, die sie am Ende mit 14:23 (0:3/0:10/0:0/14:10) verloren.

 

Zwar hielten die Canes über weite Strecken gegen und blieben in Schlagdistanz, doch erst im Schlussviertel gelangen den Canes die ersten Punkte. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und die Kieler verpassten es, sich den zweiten Sieg zu sichern.

„Mein allergrößten Respekt an die Mannschaft – die Jungs haben bis zum Schluss an sich geglaubt und gekämpft. Wir haben viele junge Spieler, die teils aufgrund von Ausfällen heute und in den letzten Wochen Schlüsselpositionen eingenommen und wirklich gut gespielt haben. Ich bin stolz auf die Entwicklung vieler Spieler. Das ist das Positive, das wir jetzt in die Sommerpause mitnehmen“, sagte Hurricanes Head Coach Timo Zorn nach dem Spiel. „Wir haben jetzt zwei Wochen Pause, die wir auch nutzen müssen, um gesund zu werden und auch den Kopf etwas frei zu bekommen, um dann fokussiert in die zweite Saisonhälfte zu gehen. Wir müssen jetzt sehen, dass wir einen Rhythmus in der Offense finden. Wir haben es phasenweise immer wieder gezeigt, dass wir es können, aber wir müssen es konstant vier Quarter auf’s Feld bringen.“

Diesen Rhythmus fanden die Hurricanes in diesem Spiel offensiv erst spät. Insgesamt vier Mal konnte die Berliner Defense Pässe der Kieler abfangen in der Partie. Die Kieler Verteidigung dagegen ließ in der ersten Halbzeit nur einen Touchdown zu, den der Berliner Quarterback trotz starkem Druck herausspielte, und zwangen die Gastgeber ansonsten zu Fieldgoals oder Punts. CJ Davis konnte zudem eine Interception verbuchen.

Im dritten Viertel standen die Adler ein Mal kurz vor der Kieler Endzone. Defensive Back Julian Roesner verhinderte mit seiner ersten Interception in der GFL hier den Touchdown für die Berliner. Das Schlussviertel begann wiederum mit einer Interception der Berliner, auf die bald darauf der Touchdown ihres Neuzugangs Chuka Austin Okpalobi zum 20:0 folgte. Nach einer weiteren Interception erhöhten die Adler durch ihr drittes Fieldgoal auf 23:0. In ihrer anschließenden Angriffsserie arbeiteten sich die Hurricanes mit Läufen von Logan Moragne und Lorenz Rotermund sowie einem Pass von Kaleb Scott auf Michel Peschel in die Berliner Feldhälfte. CJ Davis sorgte mit einem Catch über 34 Yards für den ersten Touchdown der Hurricanes. Rotermund erhöhte mit der 2-Point Conversion auf 8:23 aus Kieler Sicht. In den letzten Minuten kämpften sich die Hurricanes noch einmal von der eigenen Redzone über das Feld. Zwölf Sekunden vor Ende der Partie fing Benedikt Englmann den Touchdown zum 14:28 aus Kieler Sicht.

Die nächsten beiden Wochenenden sind für die Hurricanes nun spielfrei. Am 29. Juli empfangen sie die Berlin Adler zum Rückspiel in Kiel.

Quelle: PR Kiel Baltic Hurricanes / Bettina Büll

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