Hildesheim Invaders setzen sich an die Spitze der GFL Nord
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Stark angefangen, dann stark nachgelassen und dann das Match runtergespielt. So oder so ähnlich könnte man den deutlichen Sieg der Hildesheim Invaders über die Düsseldorf Panther zusammenfassen.

Auf heimischen Feld am Philosophenweg setzten sich die Niedersachsen bei sommerlichen Temperaturen vor 1234 Football-Fans mit 46:10 (7:0/20:0/13:3/6:7) durch. Weil Braunschweig nur knapp gegen Dresden gewann, dürfen sich die Invaders nun zum ersten Mal in der fast 36-jährigen Vereinsgeschichte Spitzenreiter in der 1. Bundesliga nennen.

Die Hildesheimer Offense kam zuerst aufs Feld und machte dort weiter, wo sie in der Berlin aufgehört hatte. Casey Therriault dirigierte seine Männer über das Feld. Runningback Adrian Jiménez erwischte einen guten Tag und erlief immer wieder Raumgewinne und neue erste Versuche. Den ersten Drive schloss Quarterback Therriault mit einem Touchdown-Pass auf Nate Morris ab. Luca Jeckstadt verwandelte den Extrapunkt.

In der Folge fanden die Panther besser ins Spiel und schafften es immer wieder, die Invaders-Offense über das Feld zu treiben. Punkte blieben aber verwehrt. Immer wieder musste sich Düsseldorfs Quarterback Christian Strong dem Druck der Hildesheimer Defense Line beugen. In seinem ersten Einsatz für die Invaders sicherte Justin Francis mit einer Interception erneut den Ballbesitz. Therriault schlug Kapital daraus und bediente Anthony Dablé-Wolf zum nächsten Touchdown. In Folge sorgte Therriault selbst per Lauf für einen weiteren Touchdown und fand noch einmal Dablé-Wolf: Die Blau-gelben führten zur Halbzeit komfortable mit 27:0.

im zweiten Durchgang zuerst dasselbe Bild. Düsseldorf mühte sich ab, kam zu einem Fieldgoal, aber Hildesheim erreichte die Endzone. Phil Gamble tankte sich durch und baute die Führung aus;

kurz darauf Anthony Dablé-Wolf zum dritten Touchdown und schon führten die Invaders 40:3.

Dann folgte der Spielzug des Spiels. Der mittlerweile als Quarterback spielende Jaleel Awini setze 60 Yards sehenswert zum Sprint an und kam nach zahllosen Spins und gebrochenen Tackles erst in der Endzone zum Stehen: Touchdown zum 46:3. Weil Montell Patterson kurz vor Ende des Spiel einen Touchdown erzielte, endete das Match 46:10.

Jetzt hat das Team von Headcoach Matt LeFever erstmal eine Woche Pause, bevor die Hildesheimer dann erst die Dresden Monarchs empfangen und dann anschließend bei den New Yorker Lions in Braunschweig vorstellig werden.

Text: PR Hildesheim Invaders - Johannes Krupp

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