Foto: Paris Saints

Nun steht auch fest, unter welchem Namen das Pariser Team aus der European League of Football zu seiner Premieren-Saison an den Start gehen wird. Die Franzosen laufen als Paris Saints auf und präsentierten ein entsprechendes Logo, das an eine kreuzförmig angelegte Fleur-de-Lis angelehnt ist.

  • Historische Anlehnung
  • Teil der Western Conference
  • Topspieler unter Vertrag

“Das sind unsere Farben. Unser Name. Unser Logo“, schrieb das Team über seine Social Media Accounts. “Wir sind stolz, Paris und Frankreich sein erstes Team der ELF zu geben“, schrieb das Team weiter. Der Name heißt übersetzt “Die Heiligen“ und die Fleur-de-Lis, eine heraldische Lilie, findet sich in der Geschichte Frankreichs immer wieder wieder. So gab es die erste Fleur-de-Lis bereits im 13. Jahrhundert im französischen Wappen, noch heute zieren davon inspirierte Lilien das Pariser Stadtwappen.

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Die Paris Saints haben damit als letztes der sechs neuen ELF-Teams ihren Namen offenbart. Die anderen neuen Teams in der Liga heißen Fehérvár Enthroners (Ungarn), Helvetic Guards (Schweiz), Milano Seamen (Italien), Munich Ravens (Deutschland) und Prague Lions (Tschechiche Republik). Die Saints sind dabei der Western Conference zugeteilt, die auf den ersten Anschein die stärkste Gruppe der kommenden Saison sein sollte. Neben den Saints gehören der Division folgende Teams an: Cologne Centurions, Frankfurt Galaxy, Hamburg Sea Devils und Rhein Fire.

Die Pariser werden stark erwartet. Zum einen sicherte sich das Team die Dienste von Quarterback Zach Edwards, der in zwei Jahren bei den Barcelona Dragons bewiesen hat, zu den Top-drei-Quarterbacks der ELF zu gehören. Mit ihm wechselte sein Go-to-Receiver Kyle Sweet von Barcelona in die französische Hauptstadt. Der US-Amerikaner war in der abgelaufenen Saison der mit Abstand beste Wideout der Liga.

Aufgrund der Regeln zur Ausländerbeschränkung hat der Standort Paris als einziges französisches Team der Liga den Vorteil, dass sich Spieler auf Nationalmannschaftsniveau allesamt in einer Mannschaft zentrieren können, während sich die AFVD-Auswahl auf acht deutsche Liga-Franchises verteilt. Teams aus der German Football League als stärkste Liga Europas noch gar nicht mitgerechnet. Die französische Nationalmannschaft gehört dabei wie die deutsche zu den besten in Europa.