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“Wahnsinnig enthusiastisch“ - Fans freuen sich auf die Rückkehr von Rhein Fire

Im Knoten: Der "Fire Talk" inmitten der Düsseldorfer Altstadt Im Knoten: Der "Fire Talk" inmitten der Düsseldorfer Altstadt David Wallen
Die ersten Spieler sind verpflichtet, das Stadion ist bestätigt, der Kader für die Premierensaison von Düsseldorf Rhein Fire in der European League of Football nimmt Formen an. Und auch die Fans sind bereits am Start, wie die Rückkehr des “Fire Talk“ in der Fankneipe “Knoten“ beweist.




“Ich hatte es schon ein paar Tage vorher erfahren, dass Rhein Fire zurückkommt“, sagt Isa Fiedler gegenüber TOUCHDOWN24. Fiedler ist nicht nur irgendein Fan der früheren NFL Europe Franchise, bei der Kneipen-Inhaberin des “Knoten“ laufen viele Fäden innerhalb der Fanszene zusammen. Zu Zeiten der NFL Europe war der “Knoten“ der Dreh- und Angelpunkt. “Wir waren Düsseldorfs Football-Kneipe und ich hatte schon damals eine Dauerkarte für Rhein Fire“, so Fiedler.

Was lag da näher als “ihren“ Sport zu sich zu holen. Fiedler knüpfte Kontakte zum damaligen Management der Franchise und schnell war der “Fire Talk“ installiert. An jedem ersten Dienstag im Monat und während der Saison immer dienstags kamen zwei Spieler, Trainer oder Offizielle in die Kneipe in der Düsseldorfer Altstadt und standen den Fans in einem Gespräch Rede und Antwort. So kamen Stars und Fans eng zusammen. So war es von 1999 bis zum Ende der Liga 2007. Auch zu den neuen Verantwortlichen hat Fiedler bereits Kontakt aufgenommen. Und so wurde im zurückliegenden November der “Fire Talk“ wieder aufgenommen.


“Damals sind langfristige Freundschaften entstanden“


Dass Fiedler dabei vermehrt einheimische Akteure in ihrer Kneipe begrüßt, sieht sie sogar positiv. “Mich stört auch überhaupt nicht, dass das Konzept jetzt mehr auf einheimische Spieler ausgelegt ist. Im Gegenteil, ich freue mich darauf, noch mehr mit 'unseren Jungs' sprechen zu können“, sagt Fiedler. Zu “unseren“ Spielern gehört beispielsweise der gebürtige Düsseldorfer Daniel Schuhmacher, der sich in der ersten ELF-Saison bei den Cologne Centurions einen Namen als sicherer Kicker gemacht hat. Mit ihm kam auch Fullback Patrick Poetsch, ein gebürtiger Remscheider, von Köln nach Düsseldorf.

Das Konzept der ELF setzt im Gegensatz zur damaligen NFL Europe vor allem auf einheimische und europäische Spieler. US-Amerikaner sind in den Rostern auf vier begrenzt. Das Spielniveau ist entsprechend nicht zu vergleichen, aber das stört die eingefleischten Fire-Fans nicht. Denn schon damals war es das Gemeinschaftsgefühl unter den Fans, dass das Besondere ausgemacht hatte. “Damals sind langfristige Freundschaften entstanden“, sagt Fiedler und berichtet: "Die Community hat wahnsinnig enthusiastisch auf die Rückkehr von Rhein Fire reagiert."

Was es mit einer Aktion von Fiedler beim ersten ELF-Bowl auf sich hat und worum es beim “Battle of Cologne“ geht, davon ist mehr zu lesen in der aktuellen Ausgabe von TOUCHDOWN24. Außerdem hat sich der Kollege Sven Schüer mit Jan Weinreich (Cologne Centurions), dem einzigen deutschen Starting Quarterback der ersten ELF-Saison, beschäftigt und sich auch bei den Hamburg Sea Devils umgeschaut. Eine umfangreiche Berichterstattung zur European League of Football findet ihr ab sofort regelmäßig in jeder Ausgabe von TOUCHDOWN24.
Markus Schulz

Markus Schulz arbeitet seit 2009 beim Sport-Informations-Dienst in Köln. Seine Leidenschaft für den American Football entdeckte der Familienvater bereits mit elf Jahren während Super Bowl XXIII. 2017 schloss sich Schulz TOUCHDOWN24 zudem als Chefredakteur an. Außerdem hat der gebürtige Mönchengladbacher mehrere Bücher über den US-Sport publiziert und engagiert sich ehrenamtlich als Pressesprecher bei seinem örtlichen Football-Verein Remscheid Amboss.
Twitter: @ELFinsider
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