Daniel Wolf

Der August kommt immer näher und auch die Preseason rückt endlich in greifbare Distanz. Damit wird es allerhöchste Zeit, dass wir Fantasy-Spieler wieder aus dem Sommerloch herauskriechen und uns auf die neue Saison vorbereiten. Denn: Vorbereitung ist das A und O für einen erfolgreichen Fantasy-Draft! Nachdem ich euch in der Vorwoche bereits meine Lieblings-Targets in Fantasy-Drafts mitgeteilt habe, soll es heute um Spieler gehen, die ihr am Draft Day am besten vermeidet, wenn ihr am Ende des Jahres eine Fantasy-Championship feiern wollt.
Die NFL befindet sich gerade in der Phase zwischen der aufregendsten Zeit der Offseason mit Draft, Trades und Co. und dem Saisonstart – selten hat der Begriff Sommerloch auf die Nachrichtenlage so zugetroffen wie die letzten Tage. Die gute Nachricht ist: Es sind nicht einmal mehr neun Wochen bis zum Start der Regular Season am 09. September. Die noch bessere Nachricht ist: Damit geht die Fantasy-Football-Saison langsam aber sicher in ihre heiße Phase.
Trades haben jedes Jahr einen massiven Einfluss auf den Saisonverlauf. Erst im letzten Jahr zeigten Spieler wie Stefon Diggs, DeAndre Hopkins oder auch DeForest Buckner, dass sie die Mannschaftsteile ihres Teams ganz alleine in neue Höhen hieven können. Heute werfe ich einen Blick auf fünf Neuzugänge, die meiner Meinung nach 2021 den größten, direkten Impact auf ihr jeweiliges Team haben werden.
Fünf Quarterbacks wurden in der ersten Runde des 2018er-Drafts ausgewählt – ein Draft, der den Weg zahlreicher Franchises signifikant geprägt hat. So etwa den der Baltimore Ravens, der Cleveland Browns und der Buffalo Bills, die sich vor der 2021er-Saison in einer hart umkämpften AFC allesamt Chancen auf den Super Bowl ausrechnen. Das liegt in erster Linie an den Franchise-Quarterbacks, die diese Teams 2018 gedraftet haben. Sowohl Josh Allen und Baker Mayfield als auch Lamar Jackson haben bereits ein Playoff-Spiel gewonnen und stehen erst am Anfang von vielversprechenden Karrieren. Doch wer hat die besten Chancen, eines Tages als Legende in die Liga-Geschichte einzugehen?
Die Spannung der NFL liegt in erster Linie darin begründet, wie schnell sich die Machtverhältnisse der Liga in nur einer Offseason ändern können. 2020 konnten sich beispielsweise fünf Franchises die Division-Krone aufsetzen, die 2019 noch einen der hinteren Plätze belegten – nur die Saints, Packers und Chiefs konnten ihre Titel verteidigen. Schaffen diese Teams 2021 den Threepeat oder werden sie doch von der Spitze gestoßen? Und wie ist die Lage in den anderen Divisions? In meiner heutigen Kolumne werfe ich einen Blick auf die verwundbarsten und stärksten Division-Champs.
85 ist die magische Zahl des Tages – so viele Tage dauert es nämlich noch (falls ihr diesen Artikel am Dienstag lest), bis das braune (NFL)-Ei wieder über die Bildschirme Deutschlands flattert. Das ist eine Menge Zeit, doch die meisten Teams haben die wichtigsten Entscheidungen bereits getroffen – Ausnahmen wie das angehende Drama um MVP Aaron Rodgers bestätigen die Regel. Soll heißen: Die Grundstruktur der meisten Teams wird sich in den letzten drei Monaten vor Saisonstart nicht mehr wesentlich ändern.
Eines der am meisten diskutierten Themen der vergangenen Wochen ist endgültig vom Tisch. Star-Receiver Julio Jones verlässt die Atlanta Falcons und schließt sich den Tennessee Titans an. Die Falcons bekommen dafür einen Zweitrundenpick im Jahr 2022 und einen Viertrundenpick im Jahr 2023, die Titans erhalten einen Sechstrundenpick im Jahr 2023 zurück. Das berichtete zunächst NFL-Insider Ian Rapoport, mittlerweile haben es beide Teams bestätigt. Es ist ein Deal, der für beide Seiten Sinn ergibt – am Ende des Tages aber nur einen klaren Gewinner hat.
Josh Allens Aufstieg zu einem der besten Quarterbacks in seinem dritten Jahr in der Liga kam nicht nur einigermaßen überraschend, sondern könnte vielen jungen Signalcallern in der Zukunft zu zweiten oder dritten Chancen verhelfen, da General Manager nicht das möglicherweise entscheidende Breakout-Jahr ihres jungen Franchise-Quarterbacks verpassen wollen. Heute werfe ich in meiner Kolumne einen Blick auf zwei Spieler, die das Potenzial haben, 2021 einen Breakout à la Allen hinzulegen: Kyler Murray und Daniel Jones.
Breakouts passieren jedes Jahr in der NFL. Manchmal ist es ein junger Spieler, der nach einigen Jahren in der Liga den nächsten Entwicklungsschritt nimmt (Josh Allen), manchmal sind es Rookies wie Justin Jefferson, die die Liga im Sturm erobern. Nicht jeder Breakout ist aber gleich: Ein Runningback, der das erste Mal über 1.000 Yards läuft, kann genauso gut als Breakout gesehen werden wie ein Linebacker, der 100 Tackles schafft oder ein Edge-Rusher, der einen persönlichen Rekord in Pressures aufstellt.
Im Vorjahr hatten es junge Spieler durch die Bank weg schwer, einen direkten Impact zu hinterlassen. Aufgrund der Corona-Pandemie mit angepassten Trainingscamps, keiner Preseason und ohne Fans gab es weniger Breakouts, als wir es sonst gewohnt sind – „Ausreißer“ wie Josh Allen, Justin Herbert oder Justin Jefferson einmal ausgenommen. Die Saison 2021 könnte deswegen zum Jahr der Breakouts werden.

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