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Patriots geben Demaryus Thomas Vertrag für 2019

17. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Demaryus Thomas unter Vertrag genommen. Der Wide Receiver unterschrieb für eine Saison und 6 Millionen US-Dollar.

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Ein klasse Athlet: Runningback Daniel Rennich (#3)

Bisher ist Solingen vor allem wegen seiner Messerwerke überregional bekannt, daher auch der Name "Klingenstadt". Nun aber stehen die Solingen Paladins als erstes Team aller Regionalligen als Staffelmeister fest. Damit haben die Paladins nicht nur den Titel der West-Staffel geholt, sondern sich gleichfalls für die Playoffs um den Aufstieg in die GFL 2 qualifiziert. Dabei war Solingen nicht einmal als Favorit in die Saison gestartet - nach acht Saisonspielen können aber weder GFL 2-Absteiger Bielefeld Bulldogs noch die Troisdorf Jets noch an den "Palas" vorbeiziehen.

Touchdown24
sprach mit Teamsprecher Marvin Leimküller über den Verein, die Gründe des Erfolg und die Zukunft der Paladins.

Touchdown24:
Hallo Herr Leimküller und herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft in der Regionalliga West. Die Solingen Paladins sind erstaunlich dominant durch die Saison marschiert und haben nun vorzeitig den Meistertitel geholt. Haben die Paladins sich ein wenig selbst überrascht? Vor der Saison galten die Troisdorf Jets und die Bielefeld Bulldogs als Titelkandidaten.

Marvin Leimküller:
Ich denke, dass viele wussten, dass bei den Paladins viel Talent schlummert. Allerdings haben die wenigsten damit gerechnet, dass es direkt in der ersten Saison unter Headcoach Cevin Conrad zum Vorschein kommt.

Touchdown24: 
Wodurch lässt sich die Dominanz erklären? Was hat sich im Vergleich zur Vorsaison auch personell geändert?

Leimküller: 
Es hat sich personell ja gar nicht soviel geändert. Der Abgang von Aaron Price war schade, aber dafür haben wir ja Patrick Poetsch dazubekommen. Die Dominanz in dieser Saison kommt zum einen durch das neue Playbook, welches uns erlaubt uns noch präziser auf die Gegner einzustellen und unsere Stärken auszuspielen. Das Laufspiel wäre auch nicht so stark, wenn die Offensive-Line sich nicht derart verbessert hätte und das nicht durch personelle Veränderung sondern nur durch harte Arbeit.

Touchdown24: 
Besonders auffallend war das überragende Laufspiel über Daniel Rennich, Patrick Poetsch und auch sie selbst. War das letztendlich in der Offense der Schlüssel zum Erfolg?

Leimküller: 
Das Laufspiel klappt dieses Jahr hervorragend und es hat bis jetzt auch kein Team geschafft, dieses richtig in den Griff zu bekommen. Daniel Rennich ist ein klasse Athlet, der früher schon in der Jugendnationalmannschaft für Aufsehen gesorgt hat und mit Patrick Poetsch haben wir als einziges Drittliga-Team einen Nationalspieler in unseren Reihen. Wie vorhin schon erwähnt, trägt die O-Line und das tolle Blocking der Receiver zum Erfolg bei, am Ende sind das Punkte, die als Team erzielt werden.

Touchdown24: 
Quarterback Jeremy Konzack und seine Receiver hatten in dieser Saison entsprechend wenig Möglichkeiten zu zeigen, ob auch das Passspiel funktioniert. Wieviel ungezeigtes Potenzial schlummert da noch in der Offense?

Leimküller: 
Jede Menge! “Never Change a running System“ heißt es doch – heißt in unserem Fall: Wir wurden noch nie dazu gedrängt zu passen, die Möglichkeit haben wir aber auf jeden Fall. Falls es mal nicht so “läuft“, bin ich hundertprozentig sicher, dass wir uns auf Quarterback und Receiver verlassen können.

Touchdown24: 
Gerade einmal 48 Punkte hat die Defense zudem in sieben Spielen (ein Spiel wurde durch Wertung gewonnen, Anm. d. Red.) zugelassen. Wie groß ist der Anteil dieses Mannschaftsteils und was macht die Stärke der Defense aus?

Leimküller: 
Die Defense war schon immer gut, mit starken Einzelspielern. Durch die Änderung des Spielsystems konnte auch die Zusammenarbeit innerhalb der Defense verbessert werden und das wird zurzeit von Spiel zu Spiel besser, weil jeder auf dem Feld weiß, was er zu tun hat. Die Sicherheit im Spielverständnis zeichnet die beste Defense der Liga aus.

Touchdown24: 
Die Meisterschaft war ja spätestens nach dem Heimsieg gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Troisdorf Jets keine Überraschung mehr. Laufen seitdem Vorbereitungen hinsichtlich der Finanzierbarkeit des Spielbetriebs in der GFL2 und wie ist der Stand?

Leimküller: 
Der Verein wächst nicht nur spielerisch. Wir arbeiten sehr hart hinter den Kulissen und das nicht nur wegen des eventuellen Aufstiegs in die GFL2. Wir sind gut vorbereitet auf die nächsten Schritte.

Touchdown24: 
Zwischen den Paladins und der GFL2 stehen noch die Aufstiegs-Playoffs. Wie intensiv wird bereits im Team verfolgt, auf welche Gegner man dort treffen könnte?

Leimküller: 
Ich denke, jeder schaut ab und zu mal auf die Tabellen der anderen Ligen. Aber das überlassen wir alles den Coaches, sie sagen uns, wann wir uns aus wen einstellen und zurzeit stellen wir uns auf Troisdorf (nächster Gegner nach der Sommerpause, Anm. d. Red.) ein.

Touchdown24: 
Wie schätzen sie denn die Chancen ihrer Mannschaft in den Playoffs ein?

Leimküller: 
Ich denke, wir haben dieses Jahr dominiert und werden in den nächsten zwei Spielen wieder ein bisschen besser. Wir werden in den Playoffs alles geben und am Ende schauen wir aufs Scoreboard.

Touchdown24: 
Vielen Dank für das Interview. Touchdown24 wünscht ihnen und ihrem Team viel Erfolg!

Leimküller: 
Vielen Dank für die Einladung, gerne wieder !

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