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New England Patriots gehen weiter mit Josh Gordon

24. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Josh Gordon noch nicht aufgegeben. Die Franchise belegte den Wide Receiver mit einem Restricted Free Agent Tender.

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Strahlend blauer Himmel war über dem Sepp-Herberger-Stadion und begrüßte die knapp 70 mitgereisten Wilddogs-Fans in Weinheim. Die mitgereisten Fans zog es wegen der drückende Sonne auf die schattige Tribüne der Gastgeber, bei geschätzt über 600 Zuschauern, merkte man allerdings vom Weinheimer Publikum wenig. Die Tribüne wurde von den Wilddogs-Fans, über den gesamten Spielzeitraum, lautstark in Besitz genommen.

Direkt mit den ersten Spielzügen war klar, dass sich hier zwei Teams gegenüberstehen, die auf Augenhöhe spielen. Pforzheim begann zwar mit der Offense, musste aber nach einigen Spielzügen den Ball wieder abgeben. Weinheim hingegen musste den Ball dann ohne First-Down wieder abgeben. Dieses Hin und Her wurde schließlich mit einem Pass auf Jürgen Kolodziej beendet, der den Ball in die Endzone trug. Touchdown für die Wilddogs und der Extrapunkt von Marvin Loth sorgte für das 0:7 in Weinheim.

Doch die Longhorns wollten das so nicht stehen lassen, die Defense der Wilddogs jedoch auch nicht. Marco Dittus zwang mit einem Quarterback Sack die Gäste ordentlich zurück, was schließlich den vierten Versuch bedeutete. Beim anschließenden Punt rannte die Wilddogs Defense jedoch den Kicker um, 15-Yard Strafe und neues First-Down für die Gastgeber waren das Ergebnis. Das Geschenk nahm der Quarterback der Longhorns gerne an und erzielte den Touchdown selber. Durch eine erfolgreiche Two-Point Conversion, gingen die Gastgeber mit 8:7 in Führung.

Direkt im nächsten Drive erzielte Quarterback Ryan Stroud die nächsten Punkte, 08:14 im Sepp-Herberger-Stadion. Der anschließende Longhorns-Angriff wurde geblockt und ein Fumble sorgte für Ballbesitz der Wildodgs, doch diese wurden ebenfalls in den Punt gezwungen. Kurz vor der Halbzeit erzielten dann die Gastgeber nach zwei schnellen Pässen nochmals einen Touchdown, so stand es wenige Sekunden vor der Halbzeit 15:14. Doch die Wilddogs-Antwort kam prompt. Mit einem Kick-Off Return Touchdown über 90 Yards von Adam Redden stand es 15:20. Nico Bock gelang dann auch noch ein Field Goal kurz vor der Pause und so gingen die Wilddogs mit 15:23 in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit ging die Partie etwas zäher los, die Temperaturen forderten mittlerweile sichtbar ihren Tribut an den Spielern. Dennoch schafften es die Wildodgs mit dem ersten Drive bis knapp an die Endzone. Dort drohte der Angriff beinahe zu verhungern, doch ein Pass fand Adam Redden in der Endzone, 15:30. Der setze im Nachfolgenden Drive der Longhorns auch gleich nochmal nach und riss dem Runningback direkt den Ball aus den Armen und sorgte für erneuten Ballbesitz der Wilddogs. Doch im anschließenden Wilddogs-Drive fumbelte Quarterback Ryan Stroud an der 3-Yard Linie der Gäste. Nun drehte sich das Blatt.

Die Gastgeber nutzen den Ballbesitz um im letzten Viertel eine nicht enden wollenden Angriff zu starten. In einem sehr langen Drive bewegte sich die Offense der Longhorns über das Ganze Feld. Der erste Touchdown wurde dann wegen eines Fouls nicht gegeben und die Defense zwang die Longhorns in den vierten Versuch, doch der Quarterback der Gäste bewies Nerven und fand seinen Reciever in der Endzone, die Two-Point funktionierte ebenfalls. 23:30, damit war es ein Spiel mit nur einem Touchdown unterschied geworden.

Weinheim suchte jetzt die Entscheidung und wagte einen On-Side-Kick, der wie aus dem Bilderbuch gelang. Alles im Spiel stand jetzt auf der Kippe und die Longhorns in Ballbesitz. Doch Jermaine Saunders stand beim Pass des Quarterbacks genau richtig, Interception für die Wilddogs. Felix Dorn sorgte dann für die letzten Punkte der Partie und für den 23:36 Endstand. Einem Spielstand der keinesfalls die Spannung dieses Spiels widerspiegelte.

"Wir hatten heute richtig Probleme in der ersten Hälfte. Unsere Passverteidigung kam nicht in Schwung und wir boten zu viel Raum." So Defense-Coach Bernd Schmitt. "Weinheim stand gefühlt immer richtig, da war kaum ein Durchkommen. Und der Quarterback der Gäste hat selbst unter größtem Druck noch ein First-Down erzielt. Dieses Spiel hat uns alles abverlangt." So Head-Coach Kevin Murphy. "Wir müssen jetzt zusehen, dass wir die Erkenntnisse aufarbeiten und die eine Woche nutzen um für Freiburg gut vorbereitet zu sein. Wir haben jetzt gegen jedes Team der Liga einmal gespielt, jetzt beginnt die Rückrunde."

Kommenden Sonntag spielen die Wilddogs ebenfalls wieder auswärts, diesmal in Freiburg bei den Sacristans. Das Hinspiel haben die Wilddogs daheim mit 38:00 gewonnen. Die Wilddogs freuen sich auch bei diesem Spiel wieder auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

Text: PR Pforzheim Wilddogs - Robert Nietfeld

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