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Raiders: Gruden und Mayock schmeißen alle Scouts raus

20. April 2019 NFL Markus Schulz
Offenbar aus Sorge Draft-Vorhaben könnten nicht geheim gehalten werden, haben die Oakland Raiders sich von sämtlichen für den Draft zuständigen Scouts getrennt.

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Die Teams der Regionalliga Südwest: Twister, Wilddogs, Longhorns, Engineers, Sacristans und Salt Miners (v.l.o.)

Aus zwei mach drei! Der Süden der Regionalligen in der deutschen Football-Landschaft wurde ordentlich durcheinander gewirbelt. 2016 wurden noch insgesamt 14 Teams auf die Staffeln „Mitte“ und „Süd“ verteilt, 2017 werden insgesamt 19 Teams an den Start gehen. Durch den Rückzug zweier Landesverbände und um die beiden vorhandenen Staffeln dafür nicht aufzublähen, wurde die neue Regionalliga Südwest geschaffen.

Zusammengesetzt wird die Staffel aus den Teams Holzgerlingen Twister, den Pforzheim Wilddogs und den Weinheim Longhorns, die allesamt aus der letztjährigen Mitte-Staffel herübergezogen wurden, sowie drei Aufsteigern aus der Oberliga Baden-Württemberg: Die Karlsruhe Engineers, die Heilbronn Salt Miners und die Freiburg Sacristans.

Pforzheim mit US-Trio

Entsprechend schwer scheint die Suche nach einem Staffelfavoriten, doch scheinen die Teams aus der vorherigen Mitte-Staffel im Vorteil. Holzgerlingen Twister verpasste mit dem amerikanischen Headcoach Jason Meffert nur knapp den Aufstieg in die GFL 2 und sollte wieder oben dabei sein.

Allerdings bringen sich auch die Pforzheim Wilddogs in Stellung. Gleich drei US-Amerikaner bringen die Wildhunde in ihren Roster. Dabei wurden Quarterback Ryan Stroud und Allrounder Bryan Wade klassisch aus den Staaten „importiert“ - während der Dritte im Bunde den Wilddogs quasi zulief. Kenneth Brenneman, der sein Auslandssemester in Deutschland absolviert, war auf der Suche nach einem Football-Team und wurde in Pforzheim dankbar aufgenommen. Er kann als Defensive Back aber auch als Runningback spielen.

Karlsruhe Engineers: Ein ambitionierter Aufsteiger

Der dritte Verein aus der „Mitte“, die Weinheim Longhorns, werden sich gewaltig strecken müssen, um mit Holzgerlingen und Pforzheim mithalten zu können. Dafür trainierten die Weinheimer im dritten Jahr in Folge mit den Besten, die die Region zu bieten hat – den Schwäbisch Hall Unicorns aus der GFL. Von dort nahm die Mannschaft von Headcoach Sven Gloss wichtige Erfahrungen mit. In einem Testspiel bei den Troisdorf Jets aus der Regionalliga West waren die Longhorns beim 20:52 allerdings deutlich unterlegen.

Aufsteiger Karlsruhe bekam unterdessen Verstärkung aus der GFL und GFL 2. D-Liner Nicolai Sinn kam von den Munich Cowboys, Wide Receiver Lukas Klima von deren Stadtrivalen München Rangers, Kassim Quissua spielte 2011 für die Magdeburg Virgin Guards in der GFL 2 und Linebacker Ulrich Gnewuch bringt ebenfalls GFL-Erfahrung mit. Mit diesem Zuwachs sollten die Engineers unter Headcoach Falco Böllhoff wenig mit dem Abstieg zu tun haben und gleich ein ordentliches Wort mitreden. In einem Testspiel wurde Zweitligist Ravensburg Razorbacks 42:35 geschlagen.

Salt Miners und Sacristans profitieren von der neuen Liga

Als Vizemeister der Oberliga qualifizierten sich die Salt Miners aus Heilbronn für die neue Drittligastaffel. Mit dem neuen Headcoach Marc Correll hielten die Heilbronner ihr Trainingslager in Tschechien ab, wo ein Testspiel gegen die Pilsen Patriots 30:14 gewonnen wurde. Für die Miners geht es um den Klassenerhalt.

Mit dem gleichen Saisonziel sollten die Freiburg Sacristans in die Spielzeit starten. Die Breisgauer, Dritter der Oberliga im letzten Jahr, gehen mit vielen jungen Spielern an den Start und haben zudem einen neuen Headcoach. Ein Testspiel gegen die Stuttgart Silver Arrows aus der Oberliga konnte schonmal standesgemäß 20:16 gewonnen werden.

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