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New England Patriots gehen weiter mit Josh Gordon

24. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Josh Gordon noch nicht aufgegeben. Die Franchise belegte den Wide Receiver mit einem Restricted Free Agent Tender.

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Dabei fand die Mannschaft von Head Coach Christian Müller nur im ersten Viertel zu ihrem Spiel und ging verdient durch einen Touchdown des US-Receivers Cole Williams und dem folgenden PAT von Nick Zimmermann mit 7:0 in Führung.

Nachdem Amboss-Quarterback Tom Schröder dann ein Interception warf, verloren die Remscheider den Faden. Zwei schnelle Touchdowns des früheren Remscheiders LeRoy Stryewski auf Pässe von Falcons-Quarterback Jan Eisenbraun drehten das Spiel zugunsten der Gäste, deren Defense es dem Amboss bis zur Halbzeit schwer machte. Kölns Kicker Sebastian Mußmann verwandelte allerdings nur einen der beiden Extrapunkte.

Erst mit Beginn des dritten Viertels besann sich der Amboss wieder auf sein Spiel, kam über kurze Pässe auf die Tight Ends Jens Vogt und Kevin Weidmann erfolgreich über das Spielfeld und zur erneuten Führung durch einen Pass von Schröder auf Williams. Den PAT verwandelte dann Jonas Kronenberg, der den verletzt ausgeschiedenen Zimmermann als Kicker vertrat.

Mit einer knappen Führung ging es dann ins Schlussviertel, in dem die Domstädter das Spiel erneut drehten. Ballverteiler Eisenbraun erlief den Touchdown zur erneuten Gästeführung zu Beginn des letzten Abschnitts selbst, Runningback Eckhardt Frasch stellte mit einer Two-Point-Conversion die Sieben-Punkte-Führung her. In den letzten Minuten schickten die Spieler beider Teams ihre Fans dann in ein Wechselbad der Gefühle.

Erst trug Williams einen Kickoff-Return tief in die Hälfte der Kölner, dann fumbelte Schröder den Ball als er von der Kölner Defense gesackt wurde. Amboss-Cornerback Sören Hecker brachte den Amboss mit einem abgefangenen Interception wieder in Ballbesitz, ehe die Kölner in ihrem nächsten Drive durch einen Lauf von Eisenbraun den Deckel drauf machten.Trotz des Rückstandes von 14 Punkten gab der Amboss nicht auf, doch ein weiteres Interception in der letzten Spielminute beendete dann auch alle theoretischen Hoffnungen.

Mit dieser Niederlage und der Verkettung von gleich mehreren für den Amboss ungünstigen Ergebnissen könnte das Szenario eintreten, dass Platz fünf in der Staffel nicht für den Klassenverbleib ausreicht. Sollten die Lübeck Cougars in der GFL2 in der kommenden Woche bei den Bonn Gamecocks gewinnen und diese damit gemeinsam mit den Assindia Cardinals in die dritte Liga schicken, käme es am 30. September bei den Cologne Falcons zu einem echten Abstiegs-
Endspiel für den Amboss.

Vor der Partie hatte Franco Finelli, 1. Vorsitzender des Amboss, gleich mehrere Spieler verabschiedet: Die US-Amerikaner Cole Williams und Sean Willix sowie Defensive End Sascha Woodage, der seine Karriere nach über zehn Jahren für den Amboss mit dem letzten Heimspiel der Saison beendete.

Stimmen zum Spiel:
Christian Müller (Head Coach, Amboss): Das erste Quarter ist ganz nach unserem Geschmack gelaufen, dann haben wir den Faden verloren und viele Fehler gemacht. Und auch vom Coaching her muss ich so selbstkritisch sein, nicht am eingeschlagenen Pfad festgehalten zu haben und stattdessen die tiefen Pässe gesucht zu haben.

Tom Schröder (Quarterback, Amboss): Wir haben zu viele Fehler gemacht. Meine Reads waren einfach zu langsam, daran muss ich jetzt einfach bis zum Rückspiel arbeiten. Ich bin mit meiner Leistung gar nicht zufrieden.

Kevin Weidmann (Tight End, Amboss): Der Gegner war schlagbar, es war deutlich mehr drin. Wir hätten mit den ersten drei Drives scoren müssen und auch von mir bin ich etwas enttäuscht, da ich einen Touchdown hätte machen müssen.

Jens Vogt (Tight End, Amboss): Ich bin sehr enttäuscht von unserer Leistung. Unsere Offense hat es nicht geschafft Spielzug für Spielzug aneinanderzureihen und so gute Drives hinzubekommen. Wir müssen nun bis zum Rückspiel an unseren Fehlern arbeiten, sonst wird es in Köln genauso ausgehen.

Sascha Woodage (Defensive End, Amboss): Das Spiel war wie die gesamte Saison immer auf Messers Schneide. Wir hatten unsere Höhepunkte und unsere Tiefpunkte und heute haben wir mit der Offense nicht das Momentum auf unsere Seite ziehen können. Jetzt heißt es: Alle Mann zum Training, damit wir Köln im Rückspiel schlagen, egal was Bonn oder Lübeck machen.

Text: PR Remscheid Amboss - Markus Schulz

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