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Raiders: Gruden und Mayock schmeißen alle Scouts raus

20. April 2019 NFL Markus Schulz
Offenbar aus Sorge Draft-Vorhaben könnten nicht geheim gehalten werden, haben die Oakland Raiders sich von sämtlichen für den Draft zuständigen Scouts getrennt.

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Die Anspannung vor dem allerersten Footballspiel für etwa zwei Drittel des Kaders ist derzeit im Training deutlich sichtbar. "Wir hatten zwar schon einen gemeinsamen Trainingstag mit den Aschaffenburg Stallions und letztes Wochenende das 7-on-7 Turnier, aber ein richtiges Spiel mit Schiedsrichtern und Scoreboard ist dann schon noch etwas anderes", meint Head Coach Sven Kutsche, der auch für die Offense der U 2 zuständig ist. Immerhin gelangen seinen Angreifern bei den 7-on-7 Auftritten gegen Zweit- und Drittligisten schon drei Touchdowns.

Kutsche übernahm den Cheftrainer-Posten während der Vorbereitung von Tom Nittel, der sich rein zeitlich nicht mehr in der Lage sah, das Amt zufriedenstellend auszuüben. Nittel arbeitet hauptamtlich im Event-Management der Crailsheim Merlins, wodurch er beruflich bedingt nicht regelmäßig bei Trainingseinheiten anwesend sein konnte.

Anders als bei früheren Auflagen ist die 2. Unicorns-Mannschaft diesmal von Novizen geprägt, fast 50 Spieler haben erst letzten November oder noch später mit dem Footballsport begonnen. Dazu kommen etwa 20 Akteure, die schon Erfahrung bei den Unicorns oder anderen Vereinen gesammelt haben und dem Team die notwendige Stabilität verleihen sollen.

"Wir sind zwar insgesamt sehr unerfahren, aber auch heiß auf die Saison und haben durch das gemeinsame Training mit dem GFL-Team wesentlich schnellere Fortschritte gemacht als andere neue Teams", glaubt Defense Coordinator Torsten Bachmann. "Mit dem Tackling gibt es bei einigen Neulingennaturgemäß noch Probleme, aber vielleicht platzt ja beim einen oder anderen im ersten Spiel der Knoten."

Der Testspielgegner aus Heidenheim tritt in diesem Jahr in der Oberliga Baden-Württemberg an, nachdem man 2016 Platz 2 in der Landesliga belegt hatte. Die Favoritenrolle liegt also bei den drei Klassen höher spielenden Highlanders, was aber bei einem Vorbereitungsspiel nur eine untergeordnete Rolle spielt. Für beide Teams geht es in erster Linie darum, möglichst viele Spieler zu testen.

Text: PM Schwäbisch Hall Unicorns / Siegfried Gehrke

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