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New England Patriots gehen weiter mit Josh Gordon

24. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Josh Gordon noch nicht aufgegeben. Die Franchise belegte den Wide Receiver mit einem Restricted Free Agent Tender.

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Panther Cheftrainer Deejay Anderson ist voller Vorfreude. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und haben auf keinen Fall Angst vor Potsdam.“ Das muss er auch nicht, denn seit der knappen 20:21 Niederlage zum Auftakt in Potsdam haben die Raubkatzen kein Spiel mehr verloren, die Potsdamer aber eben auch nicht.

Die Vorzeichen sind klar definiert. Gewinnen die Raubkatzen am Samstag mit mehr als zwei Punkten, dann haben die Düsseldorfer den direkten Vergleich gewonnen und müssen dann „nur“ noch die beiden letzten Heimspiele gegen Essen und Bonn gewinnen. An die abschließenden Spiele denkt der Cheftrainer aber noch nicht. „Die ganze Saison denken wir nur Step by Step. Wenn wir wirklich gewinnen, dann hätten wir einen weiteren Schritt getan, aber wir haben noch die letzten beiden Spiele dann vor der Brust, wo wir eine Top-Leistung zeigen müssen, um dort auch zu gewinnen“.

Also nun erstmal Potsdam am Samstag, und das wird eine gewaltige Hürde für die Mannschaft von Anderson, seit dem Hinspiel haben die Brandenburger noch mal gewaltig in Ihr Team investiert um dieses Jahr aufsteigen zu können. So wurde nach der Verletzung des Stamm-Spielmachers Zach Shaw direkt eine Woche später mit Jakob Tucker ein neuer Spielmacher präsentiert, der sogar einen besseren Eindruck als Shaw hinterlässt. Wendig und flink stürmt er selber in die gegnerische Endzone, wenn es nötig ist. Situationen, die die Benrather auf jeden Fall vermeiden müssen. „Mit Tucker haben sie sich noch einmal verbessert, er ist beweglicher als Shaw und hat einen besseren Wurfarm“, lobte Gary Spielbuehler, Freund und Berater von Panther-Headcoach Deejay Anderson, den Spielmacher der Royals. Wobei Tucker auch auf exzellente Unterstützung zurückgreifen kann: Mit Runningback Calvinaugh Jones von der Concord University aus West Virginia (1272 Yards in 9 Spielen) und dem Engländer David Saul (718), der bereits seine dritte Saison in Potsdam spielt, verfügen die Gäste in Düsseldorf über ein herausragendes Rushing Game, das durch Tuckers läuferische Fähigkeiten (bisher 249 Yards in drei Spielen) ideal ergänzt und insgesamt nur knapp von dem der Panther getoppt wird.

Auch bei den potenziellen Anspielstationen für seine Pässe stehen Tucker einige Alternativen zur Auswahl. Zum einen ist da Daniel Vöhringer, der im Hinspiel gegen Düsseldorf seine ersten beiden Touchdown-Pässe nach der Rückkehr von den Berlin Adlern gefangen hat. Dazu kommt eine starke europäische Crew: Der auch als Runningback eingesetzte Engländer David Saul, sein britischer Landsmann Henry Soyza und mit Frederik Myrup-Nielsen der wohl beste dänische Passempfänger, der von Meister Copenhagen Towers nach Brandenburg wechselte, sind gefährliche Waffen: „Die Royals sind jederzeit für ein big play gut“, weiß Gary Spielbuehler, „das müssen wir stoppen, um eine Siegchance zu haben.“

Auch auf der Defensivseite ist der Kader der Potsdamer mit Top-Akteuren aus den USA und Großbritannien gespickt: Die beiden britischen Defensive Backs John Kenyon und David Jennison bestreiten bereits ihre zweite Saison bei den ‚Königlichen‘, ihr Landsmann und Linebacker Matthew Eva kam in diesem Frühjahr dazu, mit Joshua Vines ist zwei Spielen ein weiterer im Backfield oder auch als Receiver einsetzbarer Allrounder im Potsdamer Trikot. Mit dem A auf dem Helm laufen zwei Abwehrspieler auf: Middle Linebacker Demetrus Steed kehrte nach seiner tollen Saison 2016 an die Havel zurück. Dominiert wird die Defense allerdings von Michael Reynolds: Der 25-jährige Outside Linebacker und Defensive End überzeugte in seiner College-Zeit bei den Kansas Jayhawks und besuchte auch schon das Trainingscamp der Tampa Bay Buccaneers. Mit 18 Sacks hat Reynolds (58 Tackles, davon 28 für Raumverlust, je drei Fumbles erzwungen und erobert) die gegnerischen Quarterbacks nur einmal weniger zu Boden gebracht als die gesamte Panther-Abwehr! Anderson weiß daher nur zu gut, dass dies ein knappes und enges Spiel werden wird. „Wir müssen fehlerfrei spielen,“ und ergänzt, „und Potsdam selber zu Fehlern zwingen, wenn wir mithalten wollen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir gegen die Royals bestehen können, egal mit welcher Besetzung sie nach Düsseldorf anreisen.“

Und das wird nicht nur der Mannschaftsbus mit den Spielern sein, denn die Gäste-Fans sind genauso heißt auf dieses Spiel, wie die Panther-Fans. Auch wegen des Fanbusses aus Brandenburg erwarten die Panther eine große Kulisse, die eine große Schlange an der Kasse erwarten lässt. Bitte kommt früh, damit ihr keine Sekunde verpasst.

Text: PR Düsseldorf Panther - Marco Block

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