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Tunsil: Dolphins ziehen Option auf fünftes Vertragsjahr

19. April 2019 NFL Markus Schulz
Bis zum 3. Mai haben die NFL-Teams Zeit, um ihre Erstrundenpicks von 2016 eine fünfte Saison via Option zu binden. Die Miami Dolphins machten mit Laremy Tunsil den Anfang.

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„Ich habe heute die kompletteste Leistung unserer Defense gesehen“, freute sich Florian Berrenberg als Chef der Abteilung Abwehr über das Spiel und attestierte dem Backfield, der Line und vor allem den Linebackern eine tadellose Performance. „Der gegnerische Quarterback wird heute Nacht von unseren Linebackern träumen“, war eine Aussage, die den Auftritt von Benedikt Probstmeier und Co. Unterstreicht.

Von Beginn an zeigte sich ein gut motiviertes Spiel auch in der Offense der Kirchdorfer. Nachdem die Defense mit den starken Sinan Günaltay, Fernado Lowery und Christoph Asenkerschbaumer die Rams stoppten, führte Quarterback Jadrian Clark seine Offense über das Feld und erzielte den ersten Touchdown höchst selbst (EP Lukas Anzeneder) zur 7:0 Führung.

Nürnberg fing sich dann aber und konnte zu Beginn des zweiten Viertels auf 6:7 aufholen. Dann war es wieder einmal Runningback Jakob Mühlthaler, der die Führung zum 14:6 (EP Anzeneder) nach einem 25 Yards Lauf ausbaute. Die Defense der Wildcats spielte nun überragend. AJ Springer konnte keine freien Receiver finden und wurde selbst immer wieder von Lorenz Metz und Kilian Weber gestoppt. In der Offense verteilte Clark die Bälle auf Madison Mangum und Klaus Fischer, der den nächsten Touchdown (EP Anzeneder) zur 21:6 beisteuerte.

Die Wildcats hatten vor der Pause sogar noch die Chance auf ein Fieldgoal, versuchten aber einen Touchdown und scheiterten. Die einzige schwache Phase für das Team von Headcoach Christoph Riener war der Beginn der zweiten Hälfte.

Nürnberg holte zum 14:21 auf und die Spannung war vor 500 Zuschauern plötzlich wieder da. Madison Mangum war zum Ende des dritten Quarters allerdings wieder einmal nicht zu verteidigen und stellte mit einem 32 Yards Run das 27:14 für die Wildcats her.

Und erneut war es im letzten Quarter Madison Mangum, den die Verteidigung der Rams nicht in den Griff bekam, mit einem gefangenen Ball in der Endzone zum 33:14. Das Spiel war gelaufen. Nürberg versuchte zwar noch alles und kam auf 22:33 heran, als aber den Onsidekick Benedikt Probstmeier sichern konnte, war das Spiel für die Kirchdorfer gewonnen.

Coach Riener lobte im Abschluss Huddle die Leistung seines Teams, unter anderem die Offense Line, die nach drei Ausfällen so hervorragend agiert hat stellte die Bedeutung dieses Sieges klar: „Von nun an sind wir im Play Off Modus. Keiner schielt auf ein mögliches übernächstes Spiel sondern konzentriert sich auf die folgende Aufgabe. Und die heißt Gießen am kommenden Samstag“. Gewinnen die Wildcats auch dort, dann kommt es womöglich am 2.September in Kirchdorf gegen Ravensburg zum Showdown in der Liga.

Text: PR Kirchdorf Wildcats - Hans-Peter Klein

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