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Patriots geben Demaryus Thomas Vertrag für 2019

17. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Demaryus Thomas unter Vertrag genommen. Der Wide Receiver unterschrieb für eine Saison und 6 Millionen US-Dollar.

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Chris McClendon stellte einen neuen Teamrekord für Rushing Yards pro Spiel auf

Nach einer 10:0 Führung gerieten die Canes im zweiten Viertel zunächst in Rückstand und das weitere Spiel wurde ein enger Schlagabtausch mit mehrfach wechselnder Führung. Mann des Tages war Running Back Christopher McClendon, der mit 352 Rushing Yards in einem Spiel einen neuen Teamrekord aufstellte.

„Die Offensive Line hat großartig geblockt und die Laufwege geöffnet“, so McClendon nach dem Spiel, „Wir haben erwartet, dass es ein enges Spiel wird und wir kämpfen müssen, aber wir haben eng zusammengehalten, uns vertraut, die Defense hat der Offense den Rücken gestärkt und anders rum. Und die Zuschauer waren heute unglaublich. Es macht immer Spaß vor unseren Fans zu spielen, aber heute haben sie uns besonders unterstützt und immer wieder angefeuert!“

Vor dem Spiel mussten die Hurricanes Einiges umstellen. Denn Quarterback Jared Stegman sollte nur im allergrößten Notfall zum Einsatz kommen. Er hatte sich eine Fußverletzung zugezogen, mit der er hätte spielen können. „Mit Hinblick auf die weiteren, entscheidenden Spiele und die anstehenden Playoffs wollten wir hier jedoch nichts riskieren“, sagte Head Coach Marcus Herford. So wechselten sich an diesem Tag Lukas Rehder und Xavier Mitchell auf der Spielmacherposition ab.

Die ersten Punkte des Tages erzielte Tim Albrecht mit einem Fieldgoal, während die Hurricanes Defense den Berliner Angriff noch aus der Endzone fernhielt. Nachdem Xavier Mitchells erster Touchdown die Führung der Canes auf 10:0 ausbaute, kamen die Rebels jedoch trotz des Regens immer besser in Tritt. Jamaal White sorgte nach einem Pass von Berlins Quarterback James Harris für die ersten Punkte der Gäste. Kiels Zay Murry beantwortete dies mit einem Kickoff Return Touchdown, der jedoch aufgrund eines Holdings nicht gegeben wurde. Stattdessen legte bald darauf Chris Smith für die Rebels nach. Nach dem Extrapunkt durch Philipp Fries Andersen führten die Berliner erstmals mit 14:10. Xavier Mitchell brachte im nächsten Angriff erneut die Gastgeber in Führung, doch die Rebels konnten durch Larry McCoy kurz vor der Pause wieder punkten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhielten zunächst die Hurricanes den Ball, die nun mit 17:21 hinten lagen. So spielten die Kieler einen vierten Versuch aus anstatt zu punten, wurden jedoch von den Rebels vor Erreichen eines neuen First Downs gestoppt. Doch nur vier Spielzüge später mussten sich die Berliner per Punt vom Ball trennen und die Hurricanes erhielten die nächste Chance. Aber erneut galt ein Kieler Touchdown aufgrund eines Haltens nicht. Allerdings konnten die Canes kurz darauf trotzdem punkten und wieder in Führung gehen. Mit einem Fieldgoal von Tim Albrecht konnten die Hurricanes diesen knappen Vorsprung auf 27:21 erhöhen. Doch dann drohte das Spiel zu Gunsten der Rebels zu kippen. Durch einen Fumble der Kieler kamen sie an der 15-Yard Linie der Hurricanes in Ballbesitz. Zwei Plays später lief Chris Smith in die Endzone. Kicker Philipp Fries Andersen sorgte mit dem Extrapunkt für das 28:27 aus Berliner Sicht. Bei noch knapp einer Minute zu spielen, standen die Canes dann vor der Endzone der Rebels, schafften es jedoch mit drei Versuchen nicht zum Touchdown und entschieden sich für einen Fieldgoalversuch, den Tim Albrecht sicher verwandelte. In den verbleibenden Sekunden konnten die Hurricanes den Berliner Angriff in der eigenen Hälfte halten und sich so den neunten Saisonsieg sichern, mit dem die Kieler den zweiten Tabellenplatz für dieses Wochenende verteidigen.

Text: PR Kiel Baltic Hurricanes - Bettina Büll

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