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André Mathes mit dem SwissBowl

Ein echter Galaxy Spieler kommt zur Frankfurt Universe

16. Juli 2019 GFL
Für die zweite Saisonhälfte verstärkt sich Frankfurt Universe mit der deutschen Football Legende André Mathes.

Aktuelles aus der NFL

Atlanta Falcons und Grady Jarrett einigen sich auf Vierjahresvertrag

16. Jul 2019 NFL
Kurz vor Ende der Deadline, um via Franchise Tag gebundene Spieler noch mit einem langfristigen Vertrag auszustatten, haben die Atlanta Falcons sich mit Grady Jarrett auf einen Vertrag geeinigt.

Aktuelles aus der GFL

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16. Jul 2019 GFL
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Ergebnisse GFL

  • 13.07.2019 16:00
    Munich Cowboys
    Stuttgart Scorpions
  • 13.07.2019 18:30
    Ingolstadt Dukes
    Allgäu Comets
  • 20.07.2019 16:00
    Kirchdorf Wildcats
    Marburg Mercenaries

Aktuelles aus der GFL2

Quarterback Michael Van Deripe überzeugte mit 2 Touchdowns

Biberach Beavers gewinnen Thriller gegen Wiesbaden Phantoms

02. Jul 2019 GFL2
Was für ein Sieg für die Biberach Beavers in der GFL2 gegen die Wiesbaden Phantoms. Mit 21:19 gewannen sie einen waren Thriller am vergangenen Samstag in der heimischen „Blue Hell“.

Ergebnisse GFL2

  • 13.07.2019 16:00
    Troisdorf Jets
    Hamburg Huskies
  • 13.07.2019 16:00
    Gießen Golden Dragons
    Biberach Beavers
  • 13.07.2019 17:00
    Wiesbaden Phantoms
    Straubing Spiders
  • 13.07.2019 17:30
    Lübeck Cougars
    Hannover Spartans
  • 20.07.2019 16:00
    Biberach Beavers
    Straubing Spiders
  • 20.07.2019 17:00
    Wiesbaden Phantoms
    Saarland Hurricanes

Weitere Ligen

Tim Unger fing zwei Interception, wobei er eine zum TD zurücktrug.

Vor über 3.300 Zuschauern besiegt das Team von Head Coach Troy Tomlin die Cologne Crocodiles zwar klar mit 35:7 (21:0; 0:7; 14:0; 0:0), präsentierten dabei aber nur im ersten Spielabschnitt ihr wirkliches Können.

Die Partie begann mit dem Kick-Off der Lions durch Jan Hilgenfeldt und dem Return vom gefährlichsten Spieler in den Reihen der Crocodiles, Runningback Kevin Parks. Doch so wirklich voran ging es bei den Gästen aus der Domstadt nicht, denn bereits nach kurzer Zeit musste man sich bereits per Punt wieder vom Angriffsrecht verabschieden.

Was dann im weiteren Verlauf des ersten Quarter geschah kam einer Lehrstunde der Löwen für den diesjährigen Aufsteiger in die GFL Nord gleich. Mit Pässen von Casey Therriault auf Niklas Römer und Läufen von David McCants, ging es schnell bis tief in die Hälfte der Kölner voran. Das 7:0 (PAT T. Goebel) erzielte Justus Holtz nach einem 27 Yard Pass von Therriault.

Erneut scheiterte der Angriff der Gäste schnell an der hervorragenden Verteidigung der Löwen und man musste erneut punten. Die Tatsache, das der Punt der Kölner etwas zu kurz geriet und bereits an der 45 Yard Linie der Gäste ins Seitenaus ging, nutzten die Hausherren in Person von David McCants umgehend aus. Nach einem kurzen Pass von Quarterback Casey Therriault, ließ McCants in seiner markanten Art und Weise nahezu die gesamte Defense der Kölner alt aussehen und lief über 45 Yards zum 14:0 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Crocodiles ein.

Wer jetzt darauf hoffte, das die Cologne Crocodiles aus den vorherigen beiden erfolglosen Angriffsversuchen gelernt hätten, sah sich getäuscht, denn es kam für die Gäste noch schlimmer. Nach einem erfolgreichen First Down durch ihren Runningback Kevin Parks, versuchte Kölns Spielmacher Benjamin Mentges die Abwehr der Löwen mit einem Pass zu überlisten, was aber vollkommen daneben ging. Braunschweigs bester Passverteidiger der aktuellen Saison, Tim Unger, erkannte früh was Mentges plante, fischte den Passversuch aus der Luft und trug den Ball über 35 Yards unter dem Jubel seiner Teamkameraden und der Braunschweiger Fans, zum 21:0 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Domstädter zurück.

Doch damit war noch immer nicht das Ende des ersten Spielviertel erreicht und die Verteidigung der New Yorker Lions setzte auch im nächsten Drive der Cologne Crocodiles erneut die Akzente. Zwar gelang es dem Angriff der Gäste in Person von Parks bis an die 49 Yard Linie der Löwen voran zu kommen, doch bei einem weiteren Laufversuch verlor er den Ball und das freie Spielgerät wurde von Braunschweigs Julian Völker für seine Farbe gesichert.

Mit dieser Ausgangssituation und Spielstand ging es in den zweiten Spielabschnitt und die im ersten Viertel so gut geölte Maschinerie der Lions geriet ins stocken. Zwar gelang Tim Unger seine zweite Interception des Spiels und die Defense der Löwen kontrollierte weiterhin nahezu fehlerfrei den Angriff der Gäste, doch im Angriff der Hausherren schlichen sich neben Unkonzentriertheiten und unnötigen Strafen, auch plötzlich vorher nicht gesehene Abstimmungsprobleme.

So passierte Casey Therriault, beim Versuch Niklas Römer anzuspielen, einer seiner sehr seltenen Fehlwürfe, welcher von Kölns Passverteidiger Noah Plöttner abgefangen wurde. Geschuldet der daraus resultierenden guten Ausgangssituation für den Angriff der Cologne Crocodiles an Braunschweigs 45 Yard Linie, nutzten die Gäste diese Chance aus und konnten mit einem 17 Yard Pass von Benjamin Mentges auf seinen Receiver Trevor Vasey, zum 21:7
(PAT N. Plöttner) aufschließen.

Zu allen Überfluss verletzten sich auch noch Wide Receiver Jan Hilgenfeldt und Kicker Tobias Goebel bei einem 45 Yard Fieldgoalversuch, der ohne Punkte blieb, im zweiten Quarter schwer so dass beide für den restlichen Verlauf der Partie nicht mehr einsetzbar sein sollten. Somit stand plötzlich Back-up Quarterback Tom van Duijn im Fokus des Special Team und übernahm für den weiteren Verlauf des Spiels die Aufgaben des Kicker und Punter für die Braunschweiger.
Mit dem Spielstand von 21:7 ging es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des dritten Viertel übernahm zuerst wieder Lions Spielmacher Casey Therriault mit seinem Angriff die Regie und führte seine Offense zurück zu alter Stärke. So fand David McCants wieder die Lücken in der Verteidigung der Crocodiles und die Pässe von Therriault fanden bei Justus Holtz, Niklas Römer, Christian Bollmann und Nils Gehrke, dankbare Abnehmer. Zuerst erhöhte Niklas Römer, nach einem 13 Yard Pass von Therriault auf 28:7 (PAT T. van Duijn) und kurze Zeit später, nach einem schnellen Stopp der Braunschweiger Verteidigung, der wiedergenesene Christian Bollmann, nach einem 9 Yard Pass des Braunschweiger Quarterback, auf 35:7 (PAT T. van Duijn).

Zwar schlichen sich weiterhin unnötige Strafen ein, die erfolgreiche Spielzüge und Aktionen zu Nichte machten, doch speziell die Verteidigung der Lions von Defense Mastermind Dave Likins, ließ nichts mehr an Punkten für die Cologne Crocodiles zu. So konnten u.a. Mete Konya und Roni Salonen Kölns Quarterback zwei Mal unsanft zu Boden bringen und auch Spieler wie Jonathon Rollins und Kerim Homri sorgten für Raumverlust, in dem sie Kölns Allzweckwaffe Kevin Parks bereits im Backfield stoppten.

Durch die gute Verteidigung und die kontrollierte Arbeit im Angriff der New Yorker Lions im vierten Spielviertel blieb es letztendlich beim verdienten und klaren Sieg für die Löwen, auch wenn bedingt durch die Ausfälle von Jan Hilgenfeldt und Tobias Goebel ein bitterer Beigeschmack bleibt.

Aber auch positives gab es vom Spiel der Löwen gegen die Cologne Crocodiles zu berichten. So bestritt Defense Back Christian Petersen sein insgesamt 242. Spiel im Jersey der Lions und ist damit ab sofort alleiniger Rekordhalter für diese Kategorie. Er löste den bisherigen Spieler mit den meisten Spielen in der Geschichte der Braunschweiger Footballer, Rico Trute, ab.

Des Weiteren überwanden sowohl Niklas Römer bei den Passempfängern, als auch David McCants auf der Position des Runningback, am heutigen Tag die magische 1.000 Yard Marke Raumgewinn in der GFL-Saison 2017.

Text: PR Braunschweig New Yorker Lions - Holger Fricke

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