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Patriots geben Demaryus Thomas Vertrag für 2019

17. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Demaryus Thomas unter Vertrag genommen. Der Wide Receiver unterschrieb für eine Saison und 6 Millionen US-Dollar.

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Danny Washington brillierte mit vier Läufen in die Münchner Endzone

Die Munich Cowboys eröffneten die Begegnung im Dantestadion mit einem Paukenschlag: Der spieleröffnenden Kickoff der Unicorns wurde von Max Kusch an der 2-Yard-Linie aufgenommen und über 98 Yards in die Haller Endzone zurückgetragen (PAT Robert Werner). Das Spiel hatte also noch nicht richtig begonnen, als sich die Unicorns bereits mit einem 0:7-Rückstand konfrontiert sahen.

So hatte man sich den Ausflug nach München nicht vorgestellt. Vielleicht war es aber für die Haller, die zuletzt nach spielfreien Wochenenden immer etwas lange Wiederanlaufphasen zeigten, genau die richtige Variante eines Weckrufs. So benötigten sie am Samstag dann auch nur zwei Minuten, um mit Danny Washingtons erstem Touchdown auf 6:7 aufzuschließen und wenig später mit einem 30-Yard-Fieldgoal von Tim Stadelmayr mit 9:7 in Führung zu gehen.

Die Gastgeber witterten aber weiterhin ihre Chance, dem ungeschlagenen Tabellenführer an diesem Tag ein Bein stellen zu können. Mit einem 25-Yard-Pass von Benjamin Wilkerson auf Julian Zettel erzielten sie das 13:9, das von den Hall allerdings postwenden mit einem Big Play über 65 Yards per Pass von Marco Ehrenfried auf Tyler Rutenbeck (PAT Tim Stadelmayr) zum 16:13 beantwortet wurde. Die Unicorns lagen wieder in Führung und gaben diese nun bis zum Spielende nicht mehr ab.

Dabei war man insbesondere in der Offense mit einigen Besetzungslücken nach Bayern gefahren. Receiver Aurieus Adegbesan fehlte verletzungsbedingt ebenso wie Lineman Matthias Urmes und die beiden Runningbacks Jerome Manyema und Maurice Schüle. Im Laufspiel lastete somit die Hauptverantwortung auf Danny Washington. Auf ihn schien dies allerdings keinen Druck auszuüben. Der Routinier nutzte die Situation um eines seiner besten Spiele zu zeigen und dabei vier Touchdowns zu erlaufen.

Im Passangriff zeigten sich die Haller gewohnt stark, auch wenn man sich insbesondere im zweiten Viertel mit einer stark aufspielenden Cowboys-Defense auseinandersetzen musste. Dieser gelang es nach dem zweiten Washington-Touchdown zum 23:13 (PAT Stadelmayr), das Spiel lange in der Haller Hälfte festzusetzen. Dank einer sicher und stabil agierenden Unicorns-Defense, in der sich insbesondere Raheem Wilson immer wieder stark in Szene setze konnte, gelangen den Gastgebern aber keine Punkte.

In der letzten Spielminuten der ersten Halbzeit sorgte dann Nate Robitaille fast im Alleingang für die Vorentscheidung. Zunächst fing er einen 32-Yard-Pass von Ehrenfried (PAT Stadelmayr) zum 30:13. Die letzten 50 Spielsekunden vor dem Pausenpfiff ließen die Gastgeber überraschender Weise nicht ablaufen. So mussten sie den Ball nochmals an Hall abgeben und gaben Robitaille damit die Gelegenheit für ein Kabinettsstückchen bei bereits abgelaufener Uhr: Ein für ihn bestimmter Ehrenfried-Pass wurde zwei Yards vor der Cowboys-Endzone vor seiner Nase von Münchens Paul Neufanger abgefangen. Robitaille wollte das nicht akzeptieren, riss dem verdutzten Münchner den abgefangenen Ball aus den Händen und brachte ihn zum 37:13-Halbzeitstand (PAT Stadelmayr) über die Torlinie.

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Washington auf 44:13 (PAT Stadelmayr) und Halls Head Coach Jordan Neumann nutzte diese nun deutliche Führung zu immer mehr Einwechslungen von Spielern aus der zweiten Garde. Diese legten im letzten Viertel mit dem vierten Washington-Touchdown und einem 33-Yard-Fieldgoal von Tim Stadelmayr nach, erlaubten aber auch den Münchnern noch zwei Punkterfolge.

Am Ende wurden die Unicorns in München mit 53:27 ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherten sich den zehnten Sieg im zehnten Spiel. Vor ihnen liegt nun das schwere Spitzenspiel in der GFL-Süd: Am kommenden Samstag empfangen sie um 17:00 Uhr im Haller OPTIMA Sportpark die Zweitplatzierten Frankfurt Universe. Eine Partie, die vorentscheidend für die Titelvergabe im Süden ist.

Text: PR Schwäbisch Hall Unicorns - Axel Streich

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