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New England Patriots gehen weiter mit Josh Gordon

24. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Josh Gordon noch nicht aufgegeben. Die Franchise belegte den Wide Receiver mit einem Restricted Free Agent Tender.

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Die Schwaben machten es weitaus spannender als es notwendig gewesen wäre

Denn ehe der erste Saisonsieg endlich unter Dach und Fach war, machten die Schwaben es weitaus spannender als es notwendig gewesen wäre. Verdient war das 27:16 jedoch allemal, weshalb Spieler, Coaches und Fans am Ende insgesamt auch dementsprechend zufrieden sein durften.

Zuvor sah zumindest zwei Quarter lang alles so aus, als könne kaum etwas schief gehen aus Stuttgarter Sicht. In erster Linie, weil die Gäste es vor 1.555 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau kaum kompensieren konnten, dass mit Wilkerson und Zettl die etatmäßigen ersten beiden Quarterbacks ausfielen. Ersetzt wurden sie durch den jungen Jari Koperski. Dieser mühte sich redlich, ebenso seine Mitstreiter, doch an Abstimmung und Durchschlagskraft mangelte es unübersehbar. So war es auch die Münchner Defense, die die ersten Punkte des Tages erzielte: Bei einem Stuttgarter Punt-Versuch aus der eigenen Endzone gelang es den Gästen, den Punter zu tacklen, gleichbedeutend mit der 02:00 Führung für die Cowboys. Lange hielt die nicht, denn kurze Zeit später, rund fünf Minuten waren gespielt, gelang Ike Guobadia nach Pass von Conner Sullivan das 06:02 für die Hausherren. Jene hatten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit durchaus ihre Mühen gegen die geschickt agierende Cowboys-Defense, konnten jedoch wenn notwendig die gewünschten Big Plays landen. So erhöhten sie durch Touchdowns von Felix Metzger und erneut Guobadia auf 20:02 (alle PAT des Tages: Fabian Weigel). Da die Münchner Offense zu keinem Zeitpunkt in die Gänge kam, unter anderem fing Hans Stecher einen Passversuch von Koperski ab, durfte es sich Stuttgart gar leisten, einen Field Goal-Versuch aus 27 Yards zu vergeben. Unmittelbar vor der Pause jedoch schafften die Cowboys den ersten gelungenen Drive des Tages, den Jeremiah Maluia wie aus heiterem Himmel zum 20:10 abschloss (TPC Fabien Gärtner).

Im dritten Viertel dominierten die Defense-Reihen das Geschehen, weshalb sich gefühlt ein Punt an den anderen reihte. Das letzte Quarter hatte dann kaum begonnen, als es plötzlich ernst wurde. Münchens Head Coach Kevin Herron brachte besagten Maluia zu diesem Zeitpunkt als Quarterback zum Einsatz, was Stuttgarts Defense für einen Moment aus dem Konzept zu bringen schien. So ließ sie ihn über 65 Yards hin mehr oder weniger ungebremst über das Feld laufen, mit der Folge, dass es nur noch 20:16 stand. Im folgenden Drive musste der Gastgeber sich ein weiteres Mal per Punt vom Ballbesitz trennen und nachdem dieser kürzer als gewünscht ausfiel, bot sich München die Chance, den eigenen Drive an der 29 Yard-Linie der Scorpions zu beginnen. Koperski führte seine Offense bis zwei Yards vor das Ziel, dort aber hielt die Defense den Angriffen Stand und behauptete die Führung. Mit dem nächsten Drive ließ man sich dann naturgemäß alle Zeit der Welt, den Sack zu machten die Hausherren just, als sich alle nochmal auf Zittern eingestellt hatten: Rund zwei Minuten waren noch zu spielen, im vierten Versuch an der Münchner 35 Yard-Linie 20 Yards zu überbrücken. Head Coach Birkholz entschied aufs Ganze zu gehen und wurde – anders als im ersten Heimspiel – dafür belohnt. Quarterback Sullivan ließ sich weit nach Außen fallen, suchte mit einem tiefen Pass wiederum Guobadia und dieser fing den Ball tatsächlich zum vielumjubelten 27:16. Damit war die Partie endgültig entschieden und während Stuttgart nach dem dritten Spiel nun die ersten beiden Punkte auf dem Konto hat, müssen die Cowboys weiter auf diese warten.

Ein ganz besonderer Moment bot sich den Anwesenden bereits vor Spielbeginn. Die beiden Scorpions-Urgesteine Andreas Schöller und Marco Metzler wurden unter tosendem Applaus in die vereinseigene Hall of Fame aufgenommen und von den Offiziellen, allen voran dem Vorstandsvorsitzenden Markus Würtele, verdientermaßen mit reichlich anerkennenden Worten bedacht.

Text: PR Stuttgart Scorpions - Jack Hanson

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