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Fast 5.000 begeisterte Fans aus Braunschweig und Frankfurt sahen dabei ein Spiel, in dem die Gäste aus der Main-Metropole im vierten und letzten Quarter beinahe noch die Überraschung geschafft und das Team der Lions am Rande einer Niederlage hatten.

Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Samsung Frankfurt Universe durch ihren Kicker / Wide Receiver André Feuerherdt und dem Return durch Lions Ballfänger Nathaniel Morris bis an die eigene 44 Yard Linie. Doch bis auf zwei Läufe von David McCants und einem Pass von C. Therriault auf J. Hilgenfeldt über 12 Yards, sprang für den Angriff der Gastgeber nicht viel heraus und auch der Versuch eines Trickspielzugs beim Punt durch Hilgenfeldt, schlug fehl.

Somit erhielten die Gäste erstmalig das Angriffsrecht. Somit erhielten die Gäste erstmalig das Angriffsrecht nahe der Mittelinie, mussten sich aber ihrerseits ebenfalls wieder nach kurzer Zeit via Punt vom Ball trennen.

Der folgende Drive der Löwen begann an der eigenen ein Yard Linie und die Offense der Braunschweiger sollte es schaffen, das Spielgerät Yard um Yard voran zu bringen. Sei es mit Pässen von Casey Therriault auf Christian Bollmann, Niklas Römer, Jan Hilgenfeldt oder Nathaniel Morris oder aber mit Läufen von David McCants und Maximilian Merwarth, der Angriff der Gastgeber ließ sich nicht aufhalten. So war es schließlich dem Fullback der Lions M. Merwarth, mit einem ein Yard Lauf überlassen, seine Farben mit 6:0 (PAT nicht gut) in Führung zu bringen.

Mit diesem Spielstand wechselten beide Teams erstmalig die Seiten. Die Gäste aus Frankfurt bemühten sich auch in ihrem zweiten Drive des Tages um Raumgewinn gegen Braunschweigs starke Verteidigung, doch bis auf Runningback Silas Nacita vermochte niemand bis zu diesem Zeitpunkt, Raumgewinn zu erzielen. Im Gegenteil, Löwen Linebacker Jacob Schridde konnte Frankfurts Spielmacher Jaleel Awini für Raumverlust zu Boden bringen und somit die Universe erneut zum Punt zwingen. Die daraus resultierende gute Ausgangssituation nach einem Return von Jonathon Rollins bis tief in die Hälfte der Frankfurter, vermochten die Hausherren aber nicht umzusetzen und scheiterten letztendlich an einem 23 Yard Fieldgoalversuch von T. Goebel, der am Tor vorbeiging.

Braunschweigs Defense konnte abermals den Angriff der Frankfurter in Schach halten und gaben ihren Angriff kurz vor der Halbzeitpause die Chance, noch einmal zu scoren.

Mit Jabari Johnson, der mittlerweile für den mit einer Verletzung ausgeschiedenen McCants auf der Position des Runningback aktiv war und N. Römer sowie N. Morris, brachten drei Aktivposten des Braunschweiger Angriffs ihr Team abermals in Reichweite für ein Fieldgoal. Nahezu mit dem Abpfiff zur Halbzeit traf dann Kicker T. Goebel aus 39 Yards Entfernung sicher zum 9:0 Zwischenstand aus Sicht der New Yorker Lions.

Auch nach der Halbzeit verlief die Begegnung im dritten Spielabschnitt so, wie die ersten beiden geendet hatten. Die Verteidigung der Löwen hatte den Angriff der Frankfurter nach wie vor unter Kontrolle und ließ keinerlei Punkte zu. Dagegen kontrollierte die Offense der Braunschweiger die Uhr und das Spielgeschehen. So konnte Jabari Johnson immer wieder mit seinen Läufen First Down um First Down vorbereiten, welche schlussendlich von den Receivern wie Römer, Bollmann und Hilgenfeldt, nach Pässen von Therriault, erreicht wurden. Für das viel umjubelte 16:0 war dann Jabari Johnson mit einem 5 Yard Lauf (PAT T. Goebel) verantwortlich und krönte damit seine hervorragende Leistung als Ersatz von D. McCants. Was dann zu Beginn des vierten und letzten Spielviertels begann, glich einem offenen Schlagabtausch mit deutlichen Vorteilen auf Seiten der Gäste der Samsung Frankfurt Universe. Trotz immensen Drucks in Person von Jacob Schridde und Roni Salonen, konnte Frankfurts Spielmacher Jaleel Awini immer wieder Anspielstationen finden oder selbst einige Yards Raumgewinn erzielen. Den Anschlusstouchdown zum 16:7 (PAT A. Feuerherdt) erzielte Jannik Markgraf, nach 32 Yard Pass von Awini. Dieser Touchdown der Gäste aus Frankfurt sollte der Auftakt zu einem turbulenten Schlussviertel sein, in dem die Universe die Lions an den Rande einer Niederlage bringen sollten. Nach einem weiteren Punt der New Yorker Lions, führte Universe Spielmacher Awini mit zwei schönen Pässen auf Nacita und Giron Jansa sowie einem eigenen Lauf in einem ausgespielten vierten Versuch, bis an Braunschweigs 33
Yard Linie. Von dort war es S. Nacita überlassen nach einem kurzen Pass von Awini sich durch nahezu die gesamte Braunschweiger Abwehr zum 16:14 (PAT A. Feuerherdt) zu tänzeln.

Doch die New Yorker Lions um Quarterback Casey Therriault konterten umgehend und brauchten nur ganze zwei Spielzüge, um den alten Abstand wieder herzustellen. Zu erst war es ein Pass von Therriault auf Bollmann, dem ein präziser Wurf über 57 Yards des Spielmachers auf Morris zum 23:14 (PAT T. Goebel) folgte. Bei noch etwa fünf Minuten verbleiender Spielzeit und neun Punkten Rückstand musste das Team der Samsung Frankfurt Universe von Head Coach Markus Grahn nun noch unbedingt zwei Mal punkten (ein Touchdown, ein Fieldgoal) , um das Match zu drehen.

Erneut setzte die Braunschweiger Verteidigung den Frankfurter Quarterback extrem unter Druck, schaffte es aber letztendlich nicht, ihn vollständig zu stoppen. So kam es, das Awini aus großer Not den freistehenden David Giron Jansa mit einem Pass über 78 Yards zum 23:21 (PAT A. Feuerherdt) Touchdown bediente und damit das Spiel weiterhin offen hielt.

Frankfurt versuchte mit einem Onside Kick schnell wieder den Ballbesitz zurückzuerobern, scheiterte aber am Special Team in Person von Jacob Schridde, der den Kick für die New Yorker Lions sicherte. Weiterhin waren mit annähernd 3:30 Minuten Spielzeit viel Zeit auf der Spieluhr, welche die Gäste aus Frankfurt nochmals in Ballbesitz bringen konnte und nach einem Tackle für Raumverlust von Universe Defense Line Spieler Simon Gavanda gegen Therriault, war es dann auch schnell soweit. Doch hatte die Universe dieses mal die Rechnung ohne die, von den Fans lautstark unterstütze, Verteidigung der New Yorker Lions gemacht.

Ein unvollständiger Pass, ein Sack von Jonathon Rollins und Roni Salonen, als auch ein abgewehrter Pass von Tim Unger zwangen die Frankfurter dazu, auch noch ihren vierten Versuch und damit letzte mögliche Chance zum Sieg, auszuspielen.

Diesen vierten und letzten Versuch vereitelte schließlich New Yorker Lions Spieler Jonathon Rollins mit einem weiteren abgewehrten Ball und hielt somit den Sieg der New Yorker Lions und damit fünften Einzug in den German Bowl in Folge, fest.

Am 7. Oktober kommt es nun im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark zum vierten Aufeinandertreffen in Folge zwischen den New Yorker Lions als Titelverteidiger und den Schwäbisch Hall Unicorns als Herausforderer im German Bowl XXXIX, welche das zweite Halbfinale deutlich mit 33:11 zu Hause gegen die Kiel Baltic Hurricanes gewinnen konnten.

Für alle Fans der New Yorker Lions, wird es am 2. Oktober die Möglichkeit des Kaufs eines Kombitickets (Bus & Eintritt, so lange Vorrat reicht) zum Preis von 65 € geben. Alle Infos und Details zu dem Angebot der Fanfahrt und wann , wie, wo , was zu erwerben geht, erfahrt ihr am Montag, 25. September, im Verlauf des Tages auf unserer Webseite und den Social Media Kanälen.

Text: PR Braunschweig New Yorker Lions - Holger Fricke

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