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Patriots geben Demaryus Thomas Vertrag für 2019

17. April 2019 NFL Markus Schulz
Die New England Patriots haben Demaryus Thomas unter Vertrag genommen. Der Wide Receiver unterschrieb für eine Saison und 6 Millionen US-Dollar.

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Chris McClendon erlief zwei Touchdowns

Mit einem Fieldgoal in der letzten Sekunde des Spiels gewannen die Canes das entscheidende Spiel um Platz zwei am Samstag gegen die Dresden Monarchs mit 24:21 (0:7/7:7/7:7/10:0). Vor 2.693 Zuschauer sicherten sich die Kieler den zweiten Tabellenplatz und damit das Heimrecht im Viertelfinale am 16. September.

„Ich bin sehr stolz auf das Team. Die Defense fand immer besser ins Spiel gegen diese starke Dresdner Offense und sicherte insgesamt drei Turnovers. Mit der Offense konnten wir viele verschiedene Dinge spielen und das ganze Team hat wieder eng zusammen gestanden“, so Hurricanes Head Coach Marcus Herford nach dem Spiel, „Und ich freue mich sehr, dass wir seit 2012 dieses Jahr erstmals wieder ein Playoff-Heimspiel in Kiel haben und mindestens noch einmal zuhause spielen werden.“

Zum zweiten Mal hatten die Canes zum letzten Heimspiel der regulären Saison zum „White Out“ geladen. Das Team spielte in seiner komplett weißen Uniform und auch die Fans kamen nahezu alle in Weiß und bildeten so eine starke, einheitliche Front. Auch Ute Schönherr, die den Spieltag wie gewohnt mit der Hymne eröffnete, und Ministerpräsident Daniel Günther, der den Münzwurf vornahm, hatten sich dem Motto angeschlossen.
Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste aus Sachsen. Schon kurz nach Spielbeginn lagen die Hurricanes mit 0:7 zurück. Auch aus einem durch Lucas Biere eroberten Fumble konnten die Kieler zunächst keine Punkte schlagen. Doch nach einer Interception von Xazier Murry im zweiten Viertel gelang endlich der Ausgleich als Jared Stegman Diego Sanchez mit einem Pass über 43 Yards bediente. Tim Albrecht schoss den Extrapunkt zum 7:7. Nur eine halbe Minute vor der Halbzeitpause konnten die Dresdner jedoch erneut in Führung gehen, als Quarterback Garrett Safron über 31 Yards selbst zum Touchdown lief.


Nach der Halbzeit konnten die Hurricanes durch Chris McClendon ausgleichen. Doch die Dresdner antworteten prompt im nächsten Spielzug. Safron fand Sebastien Sagne mit einem Pass, den dieser über 75 Yards zum Touchdown trug. Florian Finke schoss den Extrapunkt zum 21:14 für Dresden. Anschließend spielten die Hurricanes einen vierten Versuch aus, doch Dresdens William James fing den Pass von Stegman ab. Aber die Kieler Verteidigung verhinderte weitere Punkte. Zay Murry konnte mit einem Tackle einen Fumble verursachen und erneut sicherte Lucas Biere, der im Winter aus der zweiten Mannschaft der Canes in das GFL Team kam, den Ball für die Kieler. Dieses Mal war es jedoch die Dresdner Defense, die Punkte verhinderte und die Canes zum Punt zwang. Doch der Returner der Monarchs konnte den Ball nicht kontrollieren und Xavier Mitchell eroberte ihn für die Kieler an der Dresdner 11-Yard Line. Aber die Defense der Sachsen hielt und verhinderte mit einer Interception in der Endzone Punkte der Kieler. Diese sollten jedoch dann im vierten Viertel fallen, als Chris McClendon zu seinem zweiten Touchdown und dem Ausgleich lief.

Auch in der Schlussphase hielt die Kieler Defense. Okan Güzel schlug einen Pass von Safron runter, Neuzugang Viliseni Fauonuku stoppte den Ballträger für Raumverlust und auch im dritten Versuch stoppten die Canes Safron nach nur drei Yards und zwangen die Monarchs zum Punt. So konnte die Kieler Offense in den letzten Minuten die Uhr kontrollieren und sich mit zwei First Downs in Fieldgoal-Reichweite vorarbeiten. Mit der letzten Spielsekunde versenkte Tim Albrecht das Fieldgoal zum 24:21 Sieg der Canes und das Team stürmte jubelnd das Feld.

Mit diesem zehnten Saisonsieg sicherten sich die Hurricanes den zweiten Tabellenplatz in der GFL Nord und damit das Heimrecht im Viertelfinale am 16. September. Denn die Monarchs haben nur noch ein Spiel und können damit zwar auch auf zehn Siege kommen, jedoch aufgrund des direkten Vergleichs nun nicht mehr an den Kielern vorbei. Bevor die Canes das elfte Jahr in Folge in die Playoffs starten können, müssen sie jedoch am nächsten Sonntag bei den Berlin Rebels antreten. Am 9. September wird dann das Spiel in Hamburg gegen Huskies nachgeholt, die sich mit einem 35:21 Sieg bei den Berlin Adlern am Samstag voraussichtlich den Verbleib in der Liga gesichert haben. Somit werden wahrscheinlich die Adler, die nun nur noch ein Saisonspiel gegen den Nordmeister in Braunschweig haben, in der Relegation gegen den Meister der zweiten Bundesliga Nord aus Potsdam antreten müssen.

Text: PR Kiel Baltic Hurricanes - Bettina Büll

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