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Tunsil: Dolphins ziehen Option auf fünftes Vertragsjahr

19. April 2019 NFL Markus Schulz
Bis zum 3. Mai haben die NFL-Teams Zeit, um ihre Erstrundenpicks von 2016 eine fünfte Saison via Option zu binden. Die Miami Dolphins machten mit Laremy Tunsil den Anfang.

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Zwischenstand: Dresden auf Platz Drei in der GFL Gruppe Nord. Sechs Punkte dahinter Punktgleich die Rebels aus Berlin und Köln. Das heißt eigentlich nur, dass Dresden bei noch zwei ausstehenden Spielen nicht mehr von einem PlayOff Platz verdrängt werden kann. Von Sechs Punkten Unterschied zwischen den Rebels und den Monarchs war aber im Spiel am Samstag gar nichts zu sehen. Das war eine Footballschlacht absolut auf Augenhöhe. Zwei Teams, die sich vor allem in ihren Angriffsreihen in nichts nachstanden. Die über die komplette Spielzeit vor gut 2.000 begeisterten Fans ihr komplettes Arsenal ausspielten und so ein beeindruckendes Punktegewitter aufs Scoreboard zauberten. Ein Spiel der Kategorie WOW!

Dresden eröffnete das wilde Auf und Ab. Garrett Safron als Spielmacher gewohnt lauffreudig wechselte sich mit seinem Runningback Joe Bergeron ab, mischte immer mal wieder kurze Pässe ein und beendete den ersten Drive mit einem 19 Yard Pass auf Maximilian von Wachsmann zum ersten Touchdown (PAT Florian Finke 7:0). Berlin seinerseits profitierte im ersten Drive von einer etwas übermütigen Dresdner Abwehr. Die handelte sich ein paar Mal empfindliche Strafen ein und lies so die Rebellen der eigenen Endzone immer näher kommen. Resultat: Ausgleich durch einen kurzen Lauf von Larry McCoy (PAT Phillip Andersen 7:7). Gleichwohl tut man den Gästen unrecht, wenn man deren Punkte nur den Fehlern der gastgebenden Defense zuschreiben würde. Wie schon erwähnt: da standen zwei gleichwertige Mannschaften auf dem Feld. Zwei Teams mit dem unbedingten Willen zu gewinnen. Zwei Teams, die das auch mussten um die eigenen Ziele weiter im Bereich des Möglichen zu halten. Dresden mit dem sehnsuchtsvollen Blick auf Tabellenrang Zwei. Berlin mit der Lust auf PlayOffs und dem Atem der von hinten anrückenden Kölnern im Nacken. Und so ging es über die folgende Spielzeit immer schön hin und her. Dresden legte vor – und Berlin konterte.

Touchdown Dresden: Safron auf Mike Schallo. Touchdown Berlin: James Harris auf Tounkara. Touchdown Dresden: Safron auf Hendrik Hinrichs. Fieldgoal Berlin: Phillip Andersen aus 50 Yard Entfernung. Touchdown Dresden: Safron auf von Wachsmann. Touchdown Berlin: Jamal White beim KickOff Return. Fieldgoal Dresden: Florian Finke aus 30 Yard Entfernung. Halbzeitstand: 31:24!

Echt? Erst Halbzeit? Zeit zum Durchschnaufen! Sowohl Spieler als auch Zuschauer brauchten die Pause dringend. Und es ging weiter auf diesem Niveau. Touchdown Berlin: Harris Lauf über 1 Yard. Touchdown Dresden: Safron auf Hinrichs. Letztes Mal Seitenwechsel. Letztes Mal Luftholen. Finale. Ein Spiel, bei dem es am Ende darauf ankommt wer zuletzt den Ball hat. Berlin zunächst mit dem erneuten Ausgleich: Harris auf White. Dresden legt wieder vor: Safron auf Schallo. Noch gut neun Minuten zu spielen. Und da der Knack im Spiel. Dieses eine entscheidende Mal gelingt es Berlin nicht mit Punkten zu kontern. Kurz nach der Mittellinie ist trotz vier ausgespielter Versuche Schluss. Dresden bekommt den Ball, noch reichlich fünf Minuten auf der Uhr. Firstdowns von Mike Schallo, Joe Bergeron, Yazan Nasser. Dresden lässt Ball und Uhr laufen. Berlin ohne Auszeiten muss tatenlos zusehen. 7 Yard vor der Endzone ist Feierabend. Die letzten Sekunden gehen im Jubel der 2000 auf den Rängen im Dresdner Heinz-Field und der Spielern auf dem Feld unter. Endstand: 45:38.

Dresden hat sich den Sieg redlich verdient und bedankt sich bei Berlin einerseits für eine sehenswerte Footballschlacht. Und andererseits für den notwendigen Härtetest vor dem nun entscheidenden Spiel. Am kommenden Samstag geht es zu den favorisierten Hurricanes nach Kiel, welche dieses Wochenende unfreiwillig pausieren mussten, Da Hamburg das Spiel absagte. Will man den diesjährigen Geheimtipp auf die deutsche Meisterschaft aus Kiel von Platz Zwei vertreiben, muss man dort mit mehr als sieben Punkten Unterschied gewinnen.

Text: PR Dresden Monarchs - Jörg Dreßler

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