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68 Millionen US-Dollar: Big Ben hängt in Pittsburgh zwei Jahre dran

25. April 2019 NFL Markus Schulz
Die Pittsburgh Steelers und Ben Roethlisberger haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt und den 2020 auslaufenden Vertrag vorzeitig verlängert.

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Dezimierte Stuttgarter zeigen großen Kampf bei 27:13-Niederlage in Schwäbisch Hall

Unglücklicherweise erfuhr das Lazarett der Landeshauptstädter in den Tagen vor der Partie ordentlich Zulauf – so fielen z.B. Receiver Fabian Weigel, Running Back Patrick Geiger und Quarterback Conner Sullivan allesamt aus – sodass die Aufgabe nicht unbedingt leichter wurde. Am Ende setzte sich der Favorit und amtierende Südmeister aus Hohenlohe verdientermaßen durch und behielt mit 27:13 die Oberhand. Nicht allerdings, ohne in der einen oder anderen Situation härter kämpfen zu müssen, als so mancher im Vorfeld erwartet hatte. Denn bei aller spielerischer Unterlegenheit zeigten die Gäste vor 2.214 Zuschauern kämpferisch eine tadellose Leistung. Dass die Unicorns ebenfalls auf mehrere Stammspieler verzichten mussten und obendrein noch unerwartete Schwächen und Konzentrationsfehler zeigten, gab Stuttgart natürlich zusätzlich Auftrieb.

Begonnen hatte die Partie nicht unerwartet: Den Return des ersten Kick-offs trug Nathaniel Robitaille bis in die Scorpions-Endzone zurück (alle PAT des Tages: Tim Stadelmayr). Der erste Stuttgarter Spielzug endete mit einem Fumble, den die Unicorns sicherten und wenig später per Pass von Marco Ehrenfried auf Tyler Rutenbeck in einen Touchdown verwandelten. Kurzum, nach gerade mal vier gespielten Minuten stand es bereits 13:00. Anschließend fing sich Stuttgart jedoch. Quarterback Makoa Camanse-Stevens, der den verletzten Sullivan vertreten musste, führte die Offense ausschließlich per Lauf bis an die Haller Endzone, dort allerdings ließ die Defense nichts mehr zu. Dass die Gäste nicht nach Hall gekommen waren, um die Punkte einfach abzugeben, war da schon deutlich, denn anstatt im vierten Versuch einen Field Goal-Versuch zu spielen, ließ Head Coach Fabian Birkholz ausspielen, ohne aber für diesen Mut belohnt zu werden. In der Folge konnte dann die Stuttgarter Defense ihre Gegenüber erstmals zum Punt zwingen, ehe Ronnie Hicks zwei Drives später einen Fumble der Haller Offense über 70 Yards hin zum 06:13 aus Stuttgarter Sicht returnieren konnte. Die Unicorns reagierten darauf indem sie das Tempo wieder anzogen, mit dem Resultat, dass erneut das Duo Ehrenfried-Rutenbeck den Halbzeitstand von 20:06 herstellte.

Im dritten Quarter musste auf Stuttgarter Seite zu allem Überfluss noch Quarterback Camanse-Stevens verletzt vom Feld. Für ihn übernahm Christoph Münster, der aus seiner Zeit in Holzgerlingen bereits über Erfahrung als Spielmacher verfügt. Dass die GFL ein anderes Kaliber ist als die GFL2 sollte er dennoch bald feststellen, denn die Gastgeber setzten ihn einige Male enorm unter Druck. Nichtsdestotrotz fand er langsam seinen Rhythmus und vertrat seine Kollegen durchaus ordentlich. Zu Punkten sollte es vorerst aber noch nicht reichen, die machte im dritten Quarter nur Tyler Rutenbeck für die Hausherren. Im letzten Abschnitt gelang Daniel Jones dann der letzte Touchdown des Tages zum 27:13 (PAT Michael Bausch), nachdem Christian Holmes den Ball zuvor per Interception für Stuttgart erobert hatte.

Am Ende verließen die Scorpions zwar alles andere als zufrieden, doch mit erhobenem Haupt den Platz, sodass sie zuversichtlich in die letzte Auswärtspartie am kommenden Samstag in Ingolstadt gehen können.

Text: PR Stuttgart Scorpions - Jack Hanson

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