Linnwood Kirkland stand in der Saison 2018 schon für die Essen Assindia Cardinals auf dem Platz. Linnwood Kirkland stand in der Saison 2018 schon für die Essen Assindia Cardinals auf dem Platz. Foto: Nick Jungnitsch

Troisdorf Jets: Die Landung für einen Floridianer ist freigegeben

geschrieben/veröffentlicht von/durch  Andreas Heinen 05.03.2020
Mit Linnwood Kirkland erhalten die Troisdorf Jets weitere Unterstützung auf der Linebacker-Position für die kommende Saison. Der 25-Jährige aus dem Mutterland des American Football ist dabei in der Regionalliga kein Unbekannter und hat sogar schon im Troisdorfer Aggerstadion gespielt. Das war jedoch in der Saison 2018 auf Seiten der gegnerischen Assindia Cardinals aus Essen.Kirkland, der gebürtig aus dem Sonnenstaat Florida stammt, hinterließ dort einen starken Eindruck, auch wenn er in Essen hauptsächlich als Defense End eingesetzt wurde und sich zu Beginn der Saison verletzte. Mit eisernem Willen kämpfte er sich jedoch zurück aufs Feld und absolvierte am Ende der Saison noch einige Spiele für die Cardinals. Vor seinem ersten Einsatz in Deutschland war Kirkland an der Waldorf-Universität (Forest City, Iowa) und an der Montana State University Northern (Havre, Montana) aktiv, wo er zuletzt auch seinen Abschluss in „Criminal Justice“ und „Small Business Management“ machte.In diesem Jahr kommt Linnwood Kirkland also nach Troisdorf und will seine Anwesenheit auf dem Feld alle gegnerischen Quarterbacks spüren lassen. Die Jets-Defense soll mit ihm möglichst eine Flugverbotszone sein. Mit einem Gewicht von 108 Kilogramm und einer Größe von 1,83 Metern stellt das Kraftpaket eine ernsthafte doppelte Bedrohung dar, die den Lauf stoppen und gegnerische Pässe verhindern soll.
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„Ich war beeindruckt von Linnwoods Vielseitigkeit“, sagte Defense Coordinator Sascha „Mücke“ Kohlenberg. „Zusammen mit dem positiven Feedback aus Essen fiel uns die Entscheidung nicht schwer, ihn nach Troisdorf zu holen. Wir werden in dieser Saison sicherlich viel Spaß mit ihm haben.“Linnwood Kirkland wird am 16. März in Troisdorf erwartet, damit er sich wie sein US-Kollege Markus Hodges entspannt an die Zeitumstellung gewöhnen kann, bevor es in der Saison ernst wird.„Ich habe sehr gute Erinnerungen an meine erste Zeit in Deutschland und freue mich darauf, wieder dorthin zu fahren“, freut sich Kirkland. „American Football in Deutschland verfügt über eine Menge Talente auf allen Ebenen. Die Jets waren eine starke Mannschaft, als ich 2018 gegen sie gespielt habe. Zusammen mit meinen zukünftigen Teamkollegen und dem Coaches-Staff will ich den Jets dabei helfen, auch in diesem Jahr wieder erfolgreich zu sein.“Wie sein US-Kollege Markus Hodges wird auch Linnwood Kirkland die Trainer der Troisdorfer Juniorenteams unterstützen. Besonders für die jungen Spieler aller Mannschaften sind die Jungs aus den USA oft ein großes Vorbild und die Neugier, von deren Wissen zu profitieren, ist groß. Durch das tägliche Miteinander ist oft schon das Interesse an der englischen Sprache geweckt worden, um sich besser miteinander verständigen zu können. Das wiederum kann sich positiv auf die schulischen Leistungen in diesem Fach auswirken.Text: PR Troisdorf Jets - Andreas Heinen

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