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Donnerstag, 25 Oktober 2018 10:27

IFAF plant Restrukturierung des europäischen Footballs

geschrieben/veröffentlicht von/durch Markus Schulz
Der American Football Weltverband IFAF hat sich hohe Ziele gesteckt. Nach einem chaotischen Jahr 2018 will die International Federation of American Football den europäischen Football generalüberholen. Das kündigte Dr. Gregor Muth, der Direktor für Europa innerhalb der IFAF, nun an.
Nachdem ein Urteil des internationalen Sportgerichtshofes CAS Richard MacLean als IFAF-Präsident bestätigt hat und selbst der deutsche Verband AFVD aus seiner Schmollecke herausgekommen ist und den Weltverband, bzw. seinen Präsidenten anerkannt hat, soll der American Football in Europa nun über gemeinsame Wettbewerbe gefördert werden. Zuletzt hatte es mehrere Europäische Vereinswettbewerbe gegeben, an denen immer nur bestimmte Verbände teilgenommen hatten.

Laut Muth plant die IFAF für 2019 Europameisterschaften für Nationalmannschaften in den Bereichen Männer, Frauen, Junioren U19 und Flag Football. Darüber hinaus wird eine Reform der europäischen Klub-Wettbewerbe angestrebt.

Demzufolge sollen Teams, die aus der AFI-Top-20 hervorgehen, teilnahmeberechtigt sein. Außerdem können sich nationale Meister anmelden, auch wenn sie nicht in den Top-20 Europas vertreten sind. Um Chancengleichheit zu gewährleisten sollen dafür die Regeln u.a. für Import-Spieler vereinheitlicht werden.

Gespielt werden soll in vier Gruppen, darauffolgend ein Playoff-System. Die Spiele sind für Mitte April bis Ende Juni angesetzt. Der genaue Spielplan hängt letztendlich von der Anzahl der Teams ab, die sich ab sofort für den Wettbewerb bei der IFAF anmelden können.

Das AFI Top-20-Ranking (Stand Juli 2018):
  1. Schwäbisch Hall Unicorns
  2. New Yorker Lions Braunschweig
  3. Helsinki Roosters (Finnland)
  4. Swarco Raiders Tirol (Österreich)
  5. Frankfurt Universe
  6. Vienna Vikins (Österreich)
  7. Berlin Rebels
  8. Dresden Monarchs
  9. Copenhagen Towers (Dänemark)
  10. Milano Seamen (Italien)
  11. Calanda Broncos (Schweiz)
  12. Koc Rams (Türkei)
  13. Carlstad Crusaders (Schweden)
  14. Stockholm Mean Machine (Schweden)
  15. Potsdam Royals
  16. Wroclaw Panthers (Polen)
  17. Prague Black Panthers (Tschechien)
  18. Badalona Dracs (Spanien)
  19. Kragujevac Wild Boars (Serbien)
  20. Marburg Mercenaries

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