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Samstag, 13 Januar 2018 14:09

Touchdown24 Power Ranking Divisionals

geschrieben/veröffentlicht von/durch Touchdown24-Redaktion
Die NFL-Saison 2017 geht in die entscheidende Phase. Nur noch acht Teams kämpfen um die Meisterschaft dieser Saison. Touchdown24 hat das Power Ranking.


8 Tennessee Titans +4

Trotz des Überraschungserfolges bei den Kansas City Chiefs in der Wildcard-Round bleiben die Titans der klare Außenseiter. Zwar zeigten die Mannschaft von Head Coach Mike Mularkey, dass sie über eine große Mortal verfügt, um auch verloren geglaubte Spiele noch zu drehen, doch nun wartet mit den New England Patriots der Titelverteidiger auf die Franchise aus Nashville, die zudem weiterhin auf Runningback DeMarco Murray verzichten müssen. Die Aufgabe sollte für die Titans eine Nummer zu groß sein.

7 Philadelphia Eagles -1

Die Philadelphia Eagles können einem schon fast leidtun. Der Kreuzbandriss von Signal Caller Carson Wentz wirkt wie Blei. Zwar gehört Backup Nick Foles zu den stärksten Ersatzspielern der Liga, doch den Schwung, mit dem die Offense bis zum Ausfall von Wentz durch die Liga gefegt ist, ist vorbei. Die Defense ist stark, aber stark genug? Hoffnung macht, dass Philadelphia zwei Heimspiele bis zum Super Bowl hätte und mit den Falcons sowie den New Orleans Saints oder Minnesota Vikings zwei Dome-Teams ins - um diese Jahreszeit - eiskalte Philly müssten. Ob das aber reicht? Spätestens im Super Bowl wäre dieser Vorteil weg und die Eagles klarer Außenseiter.

6 Jacksonville Jaguars +3

Eine interessante Aufgabe wartet nach dem Sieg über die Buffalo Bills auf die Jaguars: die Pittsburgh Steelers. Deren Quarterback Ben Roethlisberger hatte die Franchise aus dem US-Sonnenstaat Florida in der Regular Season 5 Interceptions abgenommen. Aber machen wir uns nichts vor: Das wird Big Ben nicht noch einmal passieren, schon alleine weil Runningback Le`Veon Bell eine größere Rolle zuteil werden wird als beim vergangenen Aufeinandertreffen. Die Jaguars sind im Heinz Field klarer Außenseiter. 

5 Atlanta Falcons +5

Für die wohl größte Überraschung der Wildcard-Round hatten die Atlanta Falcons gesorgt. Mit dem perfekten Matchplan und einem Erfolgstrio aus Quarterback Matt Ryan, Runningback DeVonta Freeman und Wideout Julio Jones hatte die Franchise von Head Coach Dan Quinn mit den Los Angeles Rams erstaunlich wenig Mühe. Wenn die Falcons in den vergangenen zwölf Monaten etwas bewiesen haben, dann, dass sie auf den Punkt bei 100 Prozent sind und sich für den Gegner etwas ausgedacht haben. So sind die Falcons bei den Eagles in der Favoritenrolle.



4 New Orleans Saints +/- 0

Macht es Drew Brees noch einmal? Die wandelnde Quarterback-Legende hat in dieser Saison seinen Erfolgsweg in einem Offensiv-Schema gefunden, das den Fokus vom Passspiel auf das Laufspiel gelegt hat. Mit Mark Ingram und Alvin Kamara verfügen die Saints über das stärkste Lauf-Duo der NFL. Und auch die Defense scheint erstmals seit Jahren in der Lage, Spiele auch mal alleine zu gewinnen. Einzig die Tatsache, dass nach dem Sieg gegen die Carolina Panthers noch zwei Auswärtsspiele zwischen New Orleans und dem Super Bowl stehen, spricht gegen das Team von Head Coach Sean Payton.

Minnesota Vikings +/- 0

Der Traum lebt! Die Minnesota Vikings wollen als erstes Team der NFL-Historie den Super Bowl im eigenen Stadion spielen. Und der Traum hat alle Möglichkeiten Realität zu werden. Eine Offense, die mit Adam Thielen und Stefon Diggs zwei starke Receiver hat und mit Latavius Murray einen Runningback, der sich in Topform befindet. Die Defense gehört eh zum stärksten, was man in dieser Saison gesehen hat: Defensive End Everson Griffen, Linebacker Eric Kendricks, Safety Harrison Smith oder Cornerback Xavier Rhodes - viel besser geht es nicht. Bleibt einzig das Fragezeichen Case Keenum. Zwar hat der Backup-Quarterback des verletzten Sam Bradford in der Regular Season wenig Anlass zu Kritik gegeben, doch ist es nach wie vor schwer vorstellbar, dass Keenum ein Team fehlerfrei durch die Postseason führen kann. 

2 Pittsburgh Steelers +/- 0

Die Zeit ist reif für die Pittsburgh Steelers. Aus dem B-Trio ist ein B-Quartett geworden und ein "Juju" kommt noch mit hinzu. Die Rede ist von Quarterback Ben Roethlisberger, Runningback Le`Veon Bell, Wide Receiver Antonio Brown (sofern er fit wird) und Pro-Bowl-Kicker Chris Boswell. Addiert werden sie von Wunder-Rookie Juju Smith-Schuster, der in seiner ganzen Art einfach nur Spaß macht. Zudem haben die Steelers eine gefestigte Defense, die allerdings am Ausfall von "Chef" Ryan Shazier zu knappsen hat. Der Weg der Steelers könnte geradeaus in den Super Bowl führen, wären da nicht folgende Fakten: 1) In den Divisionals warten die Jacksonville Jaguars als Gegner. Ein Gegner, der die Steelers in deren Stadion in der Regular Season auseinandergenommen hat. 2) James Harrison: Pittsburgh hatte sein Urgestein kurz vor dem Ende der normalen Saison entlassen, woraufhin sich dieser den New England Patriots anschloss und einiges über die Steelers zu verraten haben dürfte. 3) Die New England Patriots: Der Titelverteidiger ist der wahrscheinliche Gegner im AFC-Finale und ist der Angstgegner der Schwarz-Gelben.

1 New England Patriots +/- 0

Die Favoritenrolle bleibt den New England Patriots vorbehalten. Zu oft haben hat die Franchise aus Massachusetts schon gezeigt, dass sie genau dann zur Stelle ist, wenn es drauf ankommt und schier unmögliche Spiele noch gewinnen kann. Nichts macht Head Coach Bill Belichick, Quarterback Tom Brady oder weitere Superstars wie Rob Gronkowski oder Brandin Cooks nervös. Zudem hat Runningback Dion Lewis in den vergangenen Wochen zu neuer Stärke gefunden. Die Abwehrschwäche des Saisonstarts ist vorüber und zwei Heimspiele stehen bis zum möglichen Super Bowl an. Die Tennessee Titans sind auf dem Papier schon fast ein Freilos in den Divisionals.  Der Weg zu einem Ring am Finger führt in diesem Jahr nur über die Patriots.

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